Um 19 Uhr treffe ich mich mit Jürgen vor der Schwimmhalle. 50 min Lauf stehen auf meinem Plan. (50 min - pffffff, dafür hätt ich mich früher gar nicht erst umgezogen...). Eigentlich weiche ich bei diesen kurzen Einheiten, die meist locker gelaufen werden sollen, immer etwas vom Plan ab und laufe sie als Intervall- oder Hügeltraining. Da aber heute Jürgen mit dabei ist, belasse ich es auf ein wenig Fahrtenspiel, dabei schenken wir uns aber Beide nichts. Ich hatte am Ende das Gefühl, daß es zwar eine kurze, aber knackige Einheit war. Hat großen Spaß gemacht.
Anschließend gehts ins Hallenbad. Heute gehts zur Sache, Gunter, mein Lehrer ist wieder da und freut sich schon darauf, mich zu trietzen. 500 m einschwimmen, dann 300 m mit Paddels, 200 m Beinschlag volle Hemme, dann 25 m Sprints, ganze 300 m lang. Inzwischen ist es nach 21 Uhr und das Bad menschenleer.
Als Belohnung bekomme ich noch eine Nackenmassage mit so einer komischen Dusche - der Vorteil, wenn man den Schwimmeister kennt: er schaltet sie extra für mich ein. Noch 5 min in den Wirrpool und dann nach Hause. Schönes Training!
Donnerstag, 10. Januar 2008
Mittwoch, 9. Januar 2008
Wohin nur mit der ganzen Power?
Diese Ruhewoche hat erst angefangen! Das bin ich ja gar nicht gewöhnt, jetzt schon mit gebremstem Schaum zu fahren. Wenn es wenigstens "Tapern" wäre, dann wäre bald ein Marathon...
Ich hab soviel Energie und muß doch, lt. Plan, stillhalten. Ok, jeden Tag eine Einheit, aber das lastet mich in keinster Weise aus. Gleichzeitig macht sich dann in solchen Momenten der schier unerschöpflichen Kraft in mir der Gedanke breit: Du verlierst an Fitness...
Blödsinn warscheinlich! Denn Otto Normalerfüller meines Planes wird am 26. April einen Ironman bestreiten. Und ich will nur 51 km durch den Harz joggen. Also weiter brav geruht.
Die eine Stunde Rolle heute bin ich mal eben locker weggestrampelt. Hab nicht mal geschwitzt dabei. Es hieß ja auch ausdrücklich L O C K E R. Ist ein bischen so, als hätt ich gar nix gemacht.
Ich hab soviel Energie und muß doch, lt. Plan, stillhalten. Ok, jeden Tag eine Einheit, aber das lastet mich in keinster Weise aus. Gleichzeitig macht sich dann in solchen Momenten der schier unerschöpflichen Kraft in mir der Gedanke breit: Du verlierst an Fitness...
Blödsinn warscheinlich! Denn Otto Normalerfüller meines Planes wird am 26. April einen Ironman bestreiten. Und ich will nur 51 km durch den Harz joggen. Also weiter brav geruht.
Die eine Stunde Rolle heute bin ich mal eben locker weggestrampelt. Hab nicht mal geschwitzt dabei. Es hieß ja auch ausdrücklich L O C K E R. Ist ein bischen so, als hätt ich gar nix gemacht.
Dienstag, 8. Januar 2008
Höhenflug im Wasser
Gestern nun endlich bin ich wieder einmal auf meinen Schwimmlehrer gestoßen. Die letzten Wochen hatte ich immer allein und nach seinen Auflagen trainiert, viel Strecke gemacht und erahnt, daß sich technische Fehler trotz all der Mühen einschleichen. Leider hat es mit unserem Zeitmanagement nicht so geklappt, daß wir uns öfter sehen. Aber nun hat er wieder einige Zeit Spätschicht (er ist Schwimmeinster im Hallenbad) und jetzt gehts ans Eingemachte.
Ein bischen hoffe ich auf "ernten was ich gesät habe", doch erahne ich eher ein "Herunterholen auf den Boden der Tatsachen", um nicht zu sagen auf den Boden des Schwimmbeckens.
Ich schwimme also ein paar Bahnen vor und... er ist begeistert!!! Eine kleine Korrektur der rechten Hand, die ich zu zeitig aus dem Wasser hole und nicht weit genug durchziehe. Das ist alles. Ich bekomme ein dickes, dickes Lob und freue mich wie Bolle!!! Heimlich stoppt er auch meine Zeit: knapp eine Minute für 50m. Allerdings mit kleinem Pullbouy. Das wäre für den Anfang ganz ok.
Jetzt meint er, können wir gezielt Technik und Tempo üben. Ich bekomme das erste Mal Paddels an die Hände. Oh mann, das ist vielleicht anstrengend. Aber irgendwie macht es auch Spaß. 300 m mit Paddels, dann ohne, und auf Tempo - das ist wie Schweben.
In den nächsten Tagen will er mir einen Trainingsplan erstellen. 1,5 km in unter 30 min - ohne Hilfsmittel! Freu ma!!!
Ein bischen hoffe ich auf "ernten was ich gesät habe", doch erahne ich eher ein "Herunterholen auf den Boden der Tatsachen", um nicht zu sagen auf den Boden des Schwimmbeckens.
Ich schwimme also ein paar Bahnen vor und... er ist begeistert!!! Eine kleine Korrektur der rechten Hand, die ich zu zeitig aus dem Wasser hole und nicht weit genug durchziehe. Das ist alles. Ich bekomme ein dickes, dickes Lob und freue mich wie Bolle!!! Heimlich stoppt er auch meine Zeit: knapp eine Minute für 50m. Allerdings mit kleinem Pullbouy. Das wäre für den Anfang ganz ok.
Jetzt meint er, können wir gezielt Technik und Tempo üben. Ich bekomme das erste Mal Paddels an die Hände. Oh mann, das ist vielleicht anstrengend. Aber irgendwie macht es auch Spaß. 300 m mit Paddels, dann ohne, und auf Tempo - das ist wie Schweben.
In den nächsten Tagen will er mir einen Trainingsplan erstellen. 1,5 km in unter 30 min - ohne Hilfsmittel! Freu ma!!!
Sonntag, 6. Januar 2008
Sonntag auf der Rolle
Nur ein einziger Schritt aus der Haustür reichte heute zur Entscheidungsfindung. Nix 4 Stunden draußen fahren - es geht auf die Rolle. Dort halte ich es aber so lange nicht aus, und deshalb mein Kompromis mit mir selbst: 1 Stunde rollen - 20 min Athletik für Bauch und Rücken - 1 Stunde rollen. Das Ganze bei Nordischer Kombination und Tour de Ski.
Man muß es sich halt erträglich machen.
Nächste Woche habe ich Ruhewoche. Das bedeutet: Schwimmen wie immer, Rad wesentlich weniger, Lauf ganz wenig. Ich habe zwar schon viel über diese Art der Periodisierung gelesen... 3 Wochen Be- und eine Woche Entlastung. Doch habe ich das als planloser Läufer nie hinbekommen. Viel zu hoch war der Ehrgeiz und viel zu groß die Angst, an Form einzubüßen.
Allerdings, und das macht es für mich akzeptabel: Ich habe als Läufer nur 4 x pro Woche trainert und hatte somit ausreichend Ruhetage innerhalb einer Woche. Die brauchte ich auch.
Nach dem Tria-Trainingsplan trainiere ich jeden Tag, wenn auch immer in einer anderen Sportart. Da sollte ich die Ruhewoche einhalten. Mach ich mal. Wie gesagt: der Weg ist spannend!
Man muß es sich halt erträglich machen.
Nächste Woche habe ich Ruhewoche. Das bedeutet: Schwimmen wie immer, Rad wesentlich weniger, Lauf ganz wenig. Ich habe zwar schon viel über diese Art der Periodisierung gelesen... 3 Wochen Be- und eine Woche Entlastung. Doch habe ich das als planloser Läufer nie hinbekommen. Viel zu hoch war der Ehrgeiz und viel zu groß die Angst, an Form einzubüßen.
Allerdings, und das macht es für mich akzeptabel: Ich habe als Läufer nur 4 x pro Woche trainert und hatte somit ausreichend Ruhetage innerhalb einer Woche. Die brauchte ich auch.
Nach dem Tria-Trainingsplan trainiere ich jeden Tag, wenn auch immer in einer anderen Sportart. Da sollte ich die Ruhewoche einhalten. Mach ich mal. Wie gesagt: der Weg ist spannend!
Samstag, 5. Januar 2008
Radeln und Laufen und ein verlorengegangener Wauwau!
Heut stehen 2 Stunden Rad und anschließend 1,15 Stunden Lauf auf dem Plan. Auf Rolle habe ich ja eigentlich keine Lust. Das Thermometer zeigt -4°C und die Sonne lugt ein wenig hervor, als ich, nach 200 sit ups, einem Nutellabrötchen und einem Kaffee beschließe, draußen mit dem Tourenrad zu fahren. Im gesamten Brandenburger Raum ist bereits von Blitzeis die Rede. Aber hier, am Rande der Oder ist das Wetter sowieso immer etwas anders.Die Kälte macht mir nichts aus, ich bin gut gekleidet, nur die Füße... In Bomsdorf, nach etwa 10 Kilometern, kommt mir eine Autofahrerin entgegen und fragt, mich, ob ich einen Hund gesehen hätte. Der ist bereits seit 4 Tagen weggelaufen und wird als Familienmitglied natürlich schmerzlich vermisst. Wir tauschen unsere Handynummern aus und ich verspreche, mit offenen Augen durch die Gegend zu fahren. Da er wohl im Dorf gesehen wurde, durchkreuze ich das Dorf mehrere Male - leider erfolglos!
Also gehts weiter nach Wellmitz auf den Oderdamm. Dort sieht es phantatisch aus. Die Eisschollen treiben in einem Wahnsinnstempo auf der Oder, dabei geben sie, wenn sie sich einander berühren, merkwürdige Geräusche von sich. Ein seltsames Gefühl, wie in einer anderen Welt. Sonst nur Stille, eisige Stille und dann dieses Geräusch.
Also gehts weiter nach Wellmitz auf den Oderdamm. Dort sieht es phantatisch aus. Die Eisschollen treiben in einem Wahnsinnstempo auf der Oder, dabei geben sie, wenn sie sich einander berühren, merkwürdige Geräusche von sich. Ein seltsames Gefühl, wie in einer anderen Welt. Sonst nur Stille, eisige Stille und dann dieses Geräusch.
Ich fahre etwas an der Oder entlang, bevor ich mich über einige Eisflächen wieder zum Damm hinkämpfe. Über Neuzelle gehts dann heim nach Kobbeln. 42 km stehen auf dem Garmin. Na ja, das ist nicht schnell, aber es ging ja auch teilweise durch unwegsames Gelände.Schnell ins Haus, umziehen und raus auf die Laufstrecke. Verdammt, es fällt mir richtig schwer, mir fallen wieder die beiden Volksdistanzen ein, die Strecken 0,5/20/5 klingen immer so mickrig, schließlich bin ich Marathonläufer... aber es ist doch was Anderes, als nur laufen. Das wird mir heute beim wieder Lauf so richtig klar.
Trotzdem habe ich einen Heidenspaß an diesen 11 Kilometern. Die Sonne scheint, es ist eisig kalt und ich spüre meinen ganzen Körper wie lange nicht mehr. Ein wunderschöner Trainingstag. Morgen stehen dann 4 Stunden Rad auf dem Plan. Sollte das Blitzeis dann hier sein, werde ich auf 2 Stunden Rolle kürzen. Länger halt ich das nicht aus. Dann mach ich lieber noch Athletik hinterher.

Nach ein paar Happen Essen und 1,5 Stunden Biathlonschauen beim Couching gehts noch auf Hunderunde. Natürlich muß der Schwarze Kater mit. Unser Dicker bleibt lieber daheim hinterm Ofen ;-)
Hartes Schwimmtraining
Ich habe schon etwas Hunger, als ich heut Abend zum Schwimmtraining fahre. Na ja, ein paar Bahnen ziehen, in 1,5 Stunden bin ich wieder zu Hause und dann gibts eh Abendbrot. Wird schon gehen.
Ich habe sogar eine Bahn ergattert, rechts und links neben mir kraulen zwei gutaussehende Jungs... (nicht, daß mich das interessieren würde...;-)) - da muß ich doch mithalten, so ein bischen vom Tempo her...
Zum ersten Mal spüre ich diesen Widerstand beim Armzug, über den ich schon so viel gelesen habe. Nach 30 Bahnen bin ich jedoch völlig ausgelutscht - ein Hungerast, wie ich ihn noch nie beim Laufen gespürt habe. Aber heute habe ich keinen Riegel in der Tasche und noch so viel Zeit zum Trainieren. Na gut, kurze Pause am Beckenrand, nur nicht zu lange, damit sie mir meine Bahn nicht wegnehmen.
Ich konzentriere mich wieder mehr auf die Technik und es geht plötzlich wieder. Irgend wann merke ich, daß ich schwimme, und schwimme, und schwimme - keine Ahnung, wieviele Bahnen das jetzt waren. Ich war völlig weg - eine Art Runners Hight beim Schwimmen. Gibts sowas? Muß wohl. Cool war`s.
Nach einer kurzen Pause mach ich mich an die letzten 10 Bahnen. Jetzt geb ich mir einmal voll die Kante, will es mal richtig wissen und mache Tempo. Das macht Laune. Vom Hungerast ist nix mehr zu spüren. Hat wohl geklappt, mit der Umstellung auf Fettstoffwechsel.
War ein schönes Training heut!
Ich habe sogar eine Bahn ergattert, rechts und links neben mir kraulen zwei gutaussehende Jungs... (nicht, daß mich das interessieren würde...;-)) - da muß ich doch mithalten, so ein bischen vom Tempo her...
Zum ersten Mal spüre ich diesen Widerstand beim Armzug, über den ich schon so viel gelesen habe. Nach 30 Bahnen bin ich jedoch völlig ausgelutscht - ein Hungerast, wie ich ihn noch nie beim Laufen gespürt habe. Aber heute habe ich keinen Riegel in der Tasche und noch so viel Zeit zum Trainieren. Na gut, kurze Pause am Beckenrand, nur nicht zu lange, damit sie mir meine Bahn nicht wegnehmen.
Ich konzentriere mich wieder mehr auf die Technik und es geht plötzlich wieder. Irgend wann merke ich, daß ich schwimme, und schwimme, und schwimme - keine Ahnung, wieviele Bahnen das jetzt waren. Ich war völlig weg - eine Art Runners Hight beim Schwimmen. Gibts sowas? Muß wohl. Cool war`s.
Nach einer kurzen Pause mach ich mich an die letzten 10 Bahnen. Jetzt geb ich mir einmal voll die Kante, will es mal richtig wissen und mache Tempo. Das macht Laune. Vom Hungerast ist nix mehr zu spüren. Hat wohl geklappt, mit der Umstellung auf Fettstoffwechsel.
War ein schönes Training heut!
Freitag, 4. Januar 2008
Ich bin voller Energie...
... im Neuen Jahr.
Natürlich habe ich auch über die Feiertage fleißig in allen drei Disziplinen trainert und sogar die zwei angefressenen Kilos von meiner Trainingspause wieder aufgebraucht.
Am Mittwoch hatte ich sogar beim Intervalltraining Spaß! Das ist selten, aber ich habe mir einmal nur 400er verordnet, ich denke, das reicht bei dieser Jahreszeit. Alle 8 Einheiten konnte ich unter 1:45 bleiben, absolut ok! Danach gings gleich in die Schwimmhalle, aber das war dort eher ein Slalomtraining. Man merkt, daß noch Ferien sind. An solchen Tagen wünsche ich mir die Vorweihnachtszeit zurück. Volle Kaufhäuser - leere Schwimmhalle.
In stecke nun voll in meinem Trainingsplan, es ist schon ein wenig merkwürdig, so nach Plan und vorallem nicht nur auf`s Laufen fixiert, aber es macht mir ungeheuer viel Spaß, ich freue mich auf jede Trainingseinheit, weil es so sehr abwechselungsreich ist.
Selten habe ich mich auf einen 20km-Lauf bei eisiger Kälte so gefreut wie gestern. Da Jürgen nur 15 laufen wollte, habe ich vorab schon eine 5km-Runde gedreht, um dann den Rest mit ihm zusammen zu laufen. Es war ein wunderschöner, kurzweiliger Lauf, auch wenn mir unterwegs an den windigen Passagen doch mächtig die Eiseskälte in die Arme stieg. Der Rest des Körpers war warm. Das heißt, ich muß mir ein weiteres Langarmshirt drunter ziehen. Na ja, es waren ja auch -5° und eisiger Wind. Aber sonst wars toll.
Heut gehts ins Hallenbad!
Natürlich habe ich auch über die Feiertage fleißig in allen drei Disziplinen trainert und sogar die zwei angefressenen Kilos von meiner Trainingspause wieder aufgebraucht.
Am Mittwoch hatte ich sogar beim Intervalltraining Spaß! Das ist selten, aber ich habe mir einmal nur 400er verordnet, ich denke, das reicht bei dieser Jahreszeit. Alle 8 Einheiten konnte ich unter 1:45 bleiben, absolut ok! Danach gings gleich in die Schwimmhalle, aber das war dort eher ein Slalomtraining. Man merkt, daß noch Ferien sind. An solchen Tagen wünsche ich mir die Vorweihnachtszeit zurück. Volle Kaufhäuser - leere Schwimmhalle.
In stecke nun voll in meinem Trainingsplan, es ist schon ein wenig merkwürdig, so nach Plan und vorallem nicht nur auf`s Laufen fixiert, aber es macht mir ungeheuer viel Spaß, ich freue mich auf jede Trainingseinheit, weil es so sehr abwechselungsreich ist.
Selten habe ich mich auf einen 20km-Lauf bei eisiger Kälte so gefreut wie gestern. Da Jürgen nur 15 laufen wollte, habe ich vorab schon eine 5km-Runde gedreht, um dann den Rest mit ihm zusammen zu laufen. Es war ein wunderschöner, kurzweiliger Lauf, auch wenn mir unterwegs an den windigen Passagen doch mächtig die Eiseskälte in die Arme stieg. Der Rest des Körpers war warm. Das heißt, ich muß mir ein weiteres Langarmshirt drunter ziehen. Na ja, es waren ja auch -5° und eisiger Wind. Aber sonst wars toll.
Heut gehts ins Hallenbad!
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