Montag, 31. März 2008

Nach der Übung für den "Löschangriff Nass", wo ich mich dieses Jahr aufgrund des Mehrtrainings nur als "Ersatzfrau" zur Verfügung gestellt habe, fahre ich nach 20 Uhr erst in die Schwimmhalle. Wenistens schön leer! Hier spule ich mein Programm aus dem x-athlon-Trainingsplan ab. Das ist schön abwechselungsreich und die über 2 Kilometer vergehen wirklich immer rasch. Gutes Training gewesen.

Der Monat März ist radmäßig leider wieder etwas kurz gekommen, aber man muß ja Prioritäten setzen. Erst ab Mitte Mai, nach dem Rennsteig kann ich hier wieder wirklich was bekennen. Nützt nix, man kann nicht alles haben.

Laufen: 299 - Rad: 289 - Schwimm: 14,1

Hungrig und bissig - oder nur Großmaul...


... das werden wir nächste Woche um diese Zeit wissen!

Sonntag, 30. März 2008

Licht am Ende des Tunnels

Danke Anett für`s Foto, das ich mir mit Deiner Erlaubnis aus Deinem Blog geklaut habe ;-)
Die Nacht ist eine Stunde kürzer, das haben die Verantwortlichen der Zeitmessung irgendwie nicht wirklich gerafft, denn der Start für den heutigen "Lauf des Metallurgen", seit 30 Jahren feste Tradition in Eisenhüttenstadt und für mich das Debüt auf heimischen Boden, startet wg. technischen Problemen fast eine Stunde später. In den vergangenen Jahren habe ich die Stimmung und das Flair beim Berliner HM diesem doch recht öden, 4 Runden dauernden Lauf ohne Zuschauer, vorgezogen. Dieses Jahr haben die Veranstalter erstmals auf den Berlin-HM reagiert und den Lauf eine Woche vorverlegt.

Ohne zu wissen, wie es enden wird, hatte ich mir auf dem 20km-Wettkampf Vollgas verordnet, das Ergebnis sollte entscheiden, ob ich nächste Woche in Berlin die Stimmung genießen und joggen, oder beißen werde. Na ja, es lief.... eigentlich richtig gut. Nein, eigentlich lief es richtig super und zaubert mir endlich mal wieder ein Lächeln auf die Lippen, wenn es um meine sportlichen Leistungen geht.

Mit den 1:36:16 sind die Würfel gefallen, ich werde nächste Woche meiner PB (01:38:54) den Kampf ansagen. Schneller laufen kann ich eigentlich nicht.... den Rest muß Berlin richten, mit seinem Zauber, seinem Flair, seiner Stimmung ;-) Ich werde es versuchen. Und selbst wenns mir nicht gelingen sollte, ich glaube, ich bin wieder auf dem richtigen Kurs.

Bin dann mit Matti noch 5 km ausgelaufen, damit ich wenigstens auf 25 km komme. Von dieser Auslaufrunde komme ich gerade rechtzeitig zur Siegerehrung, ging also sozusagen im Laufschritt auf`s Treppchen, 1 min und 12 sec. fehlten mir zum Sieg.

Das es nicht für den Pokal gereicht hat, stört mich nicht so sehr, wichtig war die eigene Leistung. Aber auch das Gesamtergebnis ist ja so schlecht nicht. Gesamtplatz 2 und AK-Erste. Ich bin endlich wieder mal rundherum zufrieden! Tschakka!!!

Samstag, 29. März 2008

Bis 14 Uhr hab ich beim Radrennen geholfen, das Wetter war wie im April, nach kurzen, hoffnungsvollen Sonnenabschnitten immer wieder heftige Regen- und Graupelschauer, sogar Gewitter hatten wir zu bieten. Deshalb haben wir unsere geplante Radausfahrt gestrichen, die Beine wird`s sicher freuen.

Gestern habe ich ja gefaulenzt, heute am späten Nachmittag hab ich dann mit dem Hund ein klitzekleines Ründchen gedreht, nur zum Beine lockern, siehe da, das Gummigeschoss aus meinen Beinen war verschwunden, ich fühle mich zum ersten mal seit dem verkorksten 10er wieder zu Schandtaten bereit. Von dieser Euphorie möchte ich mich aber nicht täuschen lassen, ich denke, da geht morgen nicht viel... aber es ist mal wieder schön, die Kraft so zu spüren.

Donnerstag, 27. März 2008

Um 19 Uhr treffen wir uns zu einem kleinen Läufchen vor der Schwimmhalle, nur 5 lumpige Kilometer im lockeren Tempo. Das geht gut, aber ungefähr 500 m vorm Ende ist mir, als ob mir einer ein Gummigeschoss in die Beine jagt. Keine Ahnung, was das soll. Aber ich muß dazusagen, daß ich seit einigen Tagen leichte Magenprobleme habe. Es ist immer so ein flaues Gefühl und ich habe keinen Hunger. Hatte vorm loslaufen nur widerwillig etwas Zwieback gegessen.

Dann in die Schwimmhalle, hier wollte ich heute nur locker ein bischen Strecke sammeln. Komischerweise geht es meinem Magen im Wasser besser, das habe ich gestern schon bemerkt. Ich bin dann nur ne knappe Stunde geplanscht, ohne großartiges Programm. Ich glaube, zwei Tage hintereinander Schwimmen ist nicht so das Highlight. Morgen mache ich komplett Pause, oder zählt Wochenendeinkauf für eine 4-köpfige Familie plus Hund und Kater auch zum Sport?

Samstag bin ich von morgens an als Helfer beim Radrennen, vielleicht ist dann am Nachmittag noch Zeit für ne kleine, wirklich kleine und lockere Radausfahrt. Samstag dann Metallurgenlauf. Da hab ich überhaupt keinen Plan. Na ja, werd schon was zusammenlaufen, is ja egal.

Mittwoch, 26. März 2008

Hochmotiviert nach dem Schwimmtraining mit Bine am Samstag fahre ich gegen 20 Uhr in die Schwimmhalle. Ich habe mir heute erstmals ein Trainingsprogramm für die Olympische Distanz ausgedruckt und in wasserdichte Folie gepackt.

Ich fühle mich sowieso wohl im Wasser, aber mit dem Plan war ich wirklich überrascht, wie schnell man 2000 m abspulen kann und wie kurzweilig das doch ist. Anschließend waren sogar noch 10 min Zeit für den Wirepool - welch ein Abend ;-)

Dienstag, 25. März 2008

Für heute sieht VIC einen 21km-Lauf im 5:48er Schnitt vor. Ich laufe mit Matti und Günter, den 100er-Aspiranten. Beide sind eigentlich viel schneller als ich, hatten aber gestern einen harten Lauf hinter sich und waren froh über mich "Bremse".

Wir liefen zügig, ich fand`s hart, sagte aber nix, das Tempo lag etwas unter dem empfohlenen... äh... oder über?... na ja, jedenfalls waren wir etwas schneller. Auf den letzten Kilometern meinten dann Beide, daß sie heut ziemlich beißen mußten... Na das ist ja beruhigend ;-)), schön, mal drüber gesprochen zu haben ;-)

21,66 km in 2:02, das ist ein 5:39er Schnitt. Wenn`s auch etwas hart war, kurzweilig war`s allemal mit den Beiden.

Für alle, die sich ein wenig Sorgen machen: Lauftechnisch war das die letzte etwas härtere Einheit, jetzt wird`s ruhiger, am Sonntag ein Testwettkampf über 20 km und dann läuft alles auf den HM als Hauptwettkampf hinaus. Genug Zeit also in den nächsten zwei Wochen, um Kraft zu tanken. Das Tria-Training werde ich entsprechend anpassen.

Montag, 24. März 2008

Ein Ruhetag ist eigentlich zum Kräftesammeln da. Aber als ich heute morgen aus dem Bett krauche, habe ich Muskelkater vom Klettern in den Oberarmen und Schultern, fühle mich platt und ausgelutscht. Auch der Kaffee hilft nicht.

Beim Blick nach Draußen kann ich mich nicht entscheiden... steig ich heute wie geplant auf`s Rad, lauf ich, oder Beides...? Das Thermometer zeigt 1° Plus, aber es ist ja auch noch früh am Morgen.

Irgendwann entschließe ich mich dann, den von VIC empfohlenen schnellen Dauerlauf zu machen, ich werd schon auftauen unterwegs. Es läuft dann auch wider Erwarten richtig gut und ich habe keine sonderliche Mühe, das Tempo zu halten, obwohl es über Stock und Stein und Hügel geht. Bin sogar im Schnitt 25 sec/km schneller. Es scheint halt wirklich nur eine Gewöhnungssache zu sein, obwohl ich es schon ein wenig vermisse, so vor mich hinzutrotten. Aber ohne Fleiß kein Preis. So ist das eben.

Als ich heim komme, mach ich mich ans Mittag kochen und danach gönn ich mir ein kleines Schläfchen. Das Thermometer ist inzwischen auf 6°C angestiegen und die Sonne scheint immernoch. Also pack ich`s. Zieh mich warm an, geb ordentlich Luft auf die Reifen und sattel meinen Blitz. Obwohl ich wirklich locker fahre, bring ich`s auf einen 24er Schnitt, bei ner hügeligen Strecke. Da mögen manche schmunzeln, aber noch vor ein paar Wochen habe ich dafür richtig Kraft gelassen. Nach 47 km und genau 2:01 Stunden bin ich wieder daheim, die Füße fangen jetzt doch an zu frieren und das Thermometer zeigt auch nur noch 1°. Ist sehr rasant gefallen, in den letzten zwei Stunden. Und obwohl es heute morgen erst gar nicht danach aussah, war doch noch ein sportlich sehr lohnenswerter Tag.

Sonntag, 23. März 2008

Familientag, nix Sport!

Einen schönen Ostersonntag wünsch ich allen die hier vorbeischaun!

Samstag, 22. März 2008

Klettern und Schwimmen mit Bine

Alles über den Tag in Berlin steht hier geschrieben: >KLICK<

Freitag, 21. März 2008

Marathon in zwei Teilen

Bei fettem Schneesturm laufe ich heute morgen kurz nach 9 Uhr los, ein bischen muß ich mich beeilen, denn um 10 ist Start zum Ostercross. Komme pünktlich an, 5,8 km über ... ja, ich muß schon sagen... Berge, richtig gut läuft das nicht, die 15 km von gesten spür ich noch, aber das ist mir ja heute egal.
Nach dem Zieleinlauf gibts ein Ü-Ei für Jeden, ich lehne dankend ab, weiß nicht, wohin damit, auf den noch folgenden 20 Kilometern. hier geht es zunächst wieder lang, lang bergauf, keine große Steigung, aber lang und zäh. Nach 22 Kilometern bin ich eigentlich platt, geh mal kurz, lauf weiter... was muß, das muß.

Trotzdem kann ich mich dazu durchringen, nach 31 km und schon vor der Haustür, noch eine 3 km-Schleife dranzuhängen. Mann, ich bin ne harte Sau! Wehtun muss es... ;-)

Platt komm ich nach Hause, auf dem Treppenabsatz empfängt mich Manfred: Ach, da biste ja, die wollen alle wandern gehen.... Öhm, ja, klar, aber erst kurz duschen. Mach ich dann auch und keine 10 min später bin ich bereit. Knapp 9 km, mit viel Osterwasser - die Anderen, ich nicht. Ich bekomm als Energielieferanten ein Schwarzbier in die Hand gedrückt, das ist ok, bestes Training für den Rennsteig. So hab ich heut auch wieder einen Marathon geschafft, wenn auch nicht durchgelaufen, so hab ich ihn doch zu Fuß zurückgelegt.

Nun aber Frohe Ostern!

Donnerstag, 20. März 2008

Von alleine hätt ich mir sowas nie und nimmer angetan. Ohne (Wettkampf)Zwang so durch die Gegend zu rennen. Ich weiß noch nicht, ob das so wirklich mein Ding ist, aber ich möchte natürlich schon auch weiterhin vorn mitmischen (und im Triathlon mit schnellen Laufzeiten meine anderen Schwächen kaschieren). Na ja, die 3 x 3200 m waren ungewohnt lang für ein Intervalltraining (ich bin sonst höchstens 800er gelaufen), anstrengend waren sie, aber machbar.
Wir werden sehen.
Schnee- und Graupelschauer verhinderten heute meine zweistündige Radausfahrt. Deshalb war ich noch spät Abends auf der Rolle, zwar nur eine Stunde, aber da hab ich mir voll die Kante gegeben. Schwimmtraining mußte ausfallen, ein paar familäre Dinge waren wichtiger. Macht nix, dafür bekomm ich am Samstag Extra-Training von Bine, was Besseres kann mir nicht passieren.

Vorher gehen wir in die Kletterhalle. Freu mich schon.

Mittwoch, 19. März 2008

Das erste Training nach VIC...

... ist ein Dauerlauf über 17 km. Daraus werden allerdings 21,5, denn die Runde ist nun mal so lang und ich werde das auch weiterhin dabei belassen. Das Einzige, was sich diesmal unterscheidet, ist das Tempo. Während ich mich sonst immer irgendwo bei 6:20 rumtreibe, wenn ich nicht gerade Tempotraining mache, soll ich heute in 5:43 flitzen. Das ist für mich viel, aber ich habe erkannt, das das mit dem langsamen Rumgejogge mich auf die Dauer eher langsam macht. Schade eigentlich, denn ich mag das. Ich habe bisher immer, ausschließlich die normalen Dauerläufe in diesem Tempo gemacht, niemals schneller. Auch nicht beim Training auf meine Marathonbestzeit im letzten Frühjahr. Wahrscheinlich konnte ich die ganze Zeit auf dem Bonus eines Laufanfängers mit viel Fleiß reiten. Jedoch: wer das Eine will, muß das Andere mögen.

Ich erzähle Matti vom geplanten Tempo, und der ist natürlich erfreut darüber. Ungefähr 11 Kilometer brauche ich (teilweise aber leicht bergan und mit Kopfsteinpflaster), bevor ich wieder in der gewohnten Leichtigkeit plappern kann. Keine Frage, es ist anstrengend. Am Ende war`s ein 5:41er Schnitt auf 21,5 km. Gutes Training, hoffe ich.

Dienstag, 18. März 2008

Emotionsloses Gelaber über 42,195 Kilometer

Ihr habt es so gewollt: >KLICK<
6 bis 7 Uhr sitze ich auf der Rolle. Und es rollt verdammt gut. Mit Hape spazier ich über den Jacobsweg und er berichtet davon, wie er mit so ner Psycho-Truppe zurück in sein "früheres Leben" versetzt wurde. Er glaubt nicht an so`n Scheiß, war aber schwer beeindruckt von dem, was er da erlebt hat. So verging die Stunde auch recht schnell. Nun freu ich mich schon auf die 21 km heute nachmittag mit Matti.

Mein Tageshoroskop in der MOZ offeriert mir Folgendes:

Sie warten doch darauf, dass endlich der besagte Knoten platzt.
Verderben Sie sich ihre gute Vorarbeit nicht mit Ungeduld.
Das Einzige, was sie noch brauchen, ist Zeit.
Meine läuferische Form scheint trotz über den gesamten Winter reichendem Tempotraining im Eimer. Ich komm nicht in die Puschen, obwohl ich mich körperlich fit fühle. Mir war schon klar, daß ich durch das Tria-Training hier Abstriche machen muß, deshalb habe ich mir einen Bestzeiten-Marathon ja auch erst für den späten Herbst vorgenommen. Aber ich hatte mir ehrlich gesagt auf den kürzeren Distanzen schon ein bischen was an Tempo versprochen. Sollte der scherzhafte Ausspruch "Triathleten machen alles, aber nix richtig" denn wirklich zutreffen? Nun - wenn das so wäre, dann wäre dies doch nicht mein Ding.

Spaß beiseite, so leicht geb ich nicht auf. Ins Lauftraining muß also Struktur und deshalb habe ich mir an Hase und Anett ein Beispiel genommen und mich mal mit Vic zusammengeschlossen. Der heutige Leistungstest über 4000 m bestätigte mir dann ebenfalls die miese Form. Und auch, daß im Moment keine Bestzeiten ausgeschrieben sind. Das ärgert mich, eigentlich hatte ich mir in Berlin schon was vorgenommen. Ein bischen Analyse im Vergleich zum Vorjahr ergab weniger Trainingskilometer. Ich hatte gehofft, die fehlende Quantität mit mehr Qualität auszugleichen. Fehlanzeige. Na mal schauen, wie`s sich entwickelt, immerhin bin ich ja vorgestern nen Marathon gelaufen. Und wir hatten 2 Grad und Schneeregen beim Test. Ja ja, alles Ausreden. Aber Training soll helfen. Na dann...

War gleich anschließend noch schwimmen, auch hier wollte ich mal ne Standortbestimmung, deshalb mit Boje, das läßt auch Rückschlüsse auf das Schwimmen mit Neo zu. Aber wehe, das Wasser ist zu warm.... Na ja, 1500 m in 39 Minuten. Damit komme ich immerhin in Moritzburg beim Debüt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht als Letzte aus dem Wasser.

Montag, 17. März 2008

Als ich heute morgen aufsteh, ist nicht mehr viel von einem Marathon in meinen Beinen zu spüren. Lediglich an den Adduktoren verspüre ich ein kleines Ziehen. Das das so ist, stimmt mich versöhnlich und ich glaube, ich habe alles richtig gemacht, bisher.

Eigentlich hatte ich mir so 60 Radkilometer vorgenommen heute. Aber das Wetter läßt Rennrad nicht zu und für`s MTB bin ich irgendwie zu faul. Ich wollte ja nur locker fahren, mit dem MTB geht das aber nicht, da es in der Umgegend zu viele Hügel und Sand gibt. Ein bischen schonen wollt ich meine Beine ja dann doch.

Also entscheide ich mich für die Rolle - bei der Dirty-Dancing-Verarsche auf PRO7 hatte ich richtig Spaß. Eine Stunde hab ich schön geschwitzt, danach noch etwas Athletik für den Oberkörper. Und jetzt wird geduscht und dann gekocht - Pellkartoffeln mit Quark. Mahlzeit!

Sonntag, 16. März 2008

Mein Marathon Nummer 14

Kein Marathonbericht der üblichen Art ist das. Ich bin gelaufen - Punkt. Vielleicht schreib ich noch einen richtigen Bericht. Eigentlich hab ich das ja von all meinen Marathons gemacht. Im Moment ist der Kopf aber noch leer.

Zeitmäßig lief es planmäßig, einen lockeren Trainingslauf wollt ich machen. Ist mir leider nicht geglückt - das mit der Lockerheit ließ am Ende nach. So, wie mein Training verlief, konnte ich es nicht anders erwarten. Trotzdem wurmt es mich im Nachhinein. Zeit: 4:08 und immerhin noch ein AK-Treppchenplatz. Unglaublich aber wahr.

Jetzt geh ich zur nächsten Geburtstagsfeier. Heute könnt ich länger feiern, werd es aber sicher nicht können... ;-) Freu mich auf`s Weizenbier!

Samstag, 15. März 2008

Heute wird gefaulenzt. Dafür gehe ich zu Bianka, Geburtstag feiern. Gegen 10 verlasse ich jedoch die Festivität, denn morgen will ich schließlich nen Marathon laufen.

Freitag, 14. März 2008

"Ich hab eine Wassermelone getragen..." - oder woran müßt Ihr bei dem Foto denken?
Ich habe ja im RW-Forum das Thema Traubenzucker zur Diskussion freigegeben, weil sich davon 4 Täfelchen auf meinem Schreibtisch langweilen und ich nicht wusste, was ich damit anfangen soll.

Hungerast? - Fehlanzeige!

Angeregt durch einige Meinungen hab ich heute etwa 30 min vorm Loslaufen eines gefuttert, alles lief gut, fein, locker, ich bin etwas zügiger als im "Quatschtempo" gelaufen. Nach 4 km war ich am Eisvogelpfad, den ich, wie ich heute feststellte, immer noch nicht ganz erkundet habe.




Diese Station auf dem Pfad nennt sich Balanceakt. War gar nicht so einfach an manchen Stellen.

Wieder ein paar neue Eindrücke von diesem idyllischen Fleckchen Erde, nur 4 km von meinem Arbeitsplatz entfernt, von dessen Existenz ich über 40 Jahre keine Ahnung hatte. Und die meisten Eisenhüttenstädter kennen es bis heute nicht.


Nach 40 min Lauf hab ich noch mal zum Test ein Zucker`l nachgeworfen, ich glaube, das gefällt mir mit dem Zeug. Ich werd es am Samstag mal beim Marathon testen. Dieser führt ja durch die Natur und ich will ihn nur im Trainingstempo laufen. Also keine Gefahr. Ich mach`s mal.

Donnerstag, 13. März 2008

Um 5 Uhr klingelt heut der Wecker (man, kann der Mensch bescheuert sein) und um 5:15 sitze ich für ne Stunde auf der Rolle. Bin endlich wieder mal mit Hape auf`m Jacobsweg, das hat auch was. Heut Nachmittag noch nen kurzen Lauf.
Heut beschließe ich, mal ein kleines Testschwimmen über 500 m zu machen. Beim letzten Schwimmtraining traf ich nämlich eine andere angehende Triatahletin, wir kamen kurz ins Gespräch und sie meint, sie braucht für 500 m so 12 min. Ja, ist nicht gerade schnell, das weiß ich selbst, aber ich könnt mich ja, wenn schon niemand anders da ist, wenigstens an ihr messen.

Also: Ich habe 13:30 gebraucht und bin damit nicht unzufrieden. Sie trainiert seit einem Jahr, von daher... Ach, wird schon werden.

Mittwoch, 12. März 2008

Dem Regen davongefahren

Schnell heim heute, die Sonne scheint noch und vielleicht bin ich ja vorm Regenguss zumindest mit dem Rad wieder zurück. Kurze Zeit später sitze ich im Sattel meines Schmuckstücks. Ich drehe heute die Runde verkehrt herum, da von der anderen Seite schon dicke Regenwolken drohen. Glück muß der Mensch haben, und ich bin schließlich ein Sonntagskind. An manchen Passagen, wo freies Feld ist, bläst der Wind so heftig, daß ich Mühe habe, auf dem Rad zu bleiben. So wie Läufer immer, ja immer Gegenwind haben, hat Radfahrer wohl immer Seitenwind. So jedenfalls meine Erfahrungen. Am Himmel sind überall dicke Regenwolken zu sehen, ich aber fahre fast ausschließlich im Sonnenschein, mal blinkt mich von rechts, und mal von links ein Regenbogen an. Bei Kilometer 20 sind sind die Straßen pitschenass. Aber der Himmel blau. Alles richtig gemacht. Nach 35 km Radhose und Radschuhe aus, Laufschuhe an (Laufhose hatte ich schon drunter) und raus auf die Laufstrecke. Macht richtig Spaß und läuft gut. Zum Schluß ein bischen das Tempo angezogen. 40 min für 7 km mit Kopfsteinpflasterabschnitten ist ok. Ich bin ja sonst (abgesehen von Intervallläufen und Wettkämfpen) eher ein Langsamläufer.

Dienstag, 11. März 2008

Tempogeil - ich muß raus!!!

In mir rappelts! Ich spüre die Form, die laue Frühlingsluft treibt mich hinaus. Aber heut ist eigentlich kein Lauftraining angesagt. Aber es rappelt. Ich kann die Füße nicht stillhalten, ich will die Schmach mit dem Tempo vergessen machen. Nach dem langen Lauf am Samstag ist alles ok, kein Zicken der Wade, keine anderen Nachwehen. Wenigstens ein bischen mal schauen könnt ich doch heute vor´m Schwimmtraining. Nur mal so ein bischen Tempo anreißen....

Gesagt, getan. Um 19:30 Uhr parke ich vor der Schwimmhalle und fütter den Garmin mit 5 x 1000 m - Intervallen, dazwischen je 1 min Pause. Im Nachhinein hab muß ich sagen, ich hab wohl zu nah am Kraftwerk geparkt.... Na ja, dazu später.

Ich lauf mich 2 km warm und dann geb ich Gas. Macht Spaß! Die Erholungspausen von je 1 min sind doch sehr kurz. Was hab ich mir nur dabei gedacht. Egal, Zeit ist knapp, weiter gehts... Noch eins, und noch eins und beim 4. fühle ich, wie die Kraft dann nachlässt. War auch von der Zeit mit 4:41 mein langsamstes, also kneif ich mir das Fünfte. War wohl doch ein bischen großkotzig. Macht aber nix, für`s Ego sollte es heut erstmal reichen.

Im funzligen Laternenlicht schau ich mir die Auswertung an... 4:48 - 4:48 - 4:48.... Nee, das glaub ich jetzt nicht, das fühlte sich doch besser an, als letzte Woche, das kann nicht sein, auch die Kontrollblicke während des Laufes blieben bei 4:30 sowas hängen... Ich bin am Rande der Verzweiflung, das kann nicht sein, spring ich gleich in den Oder-Spree-Kanal.... Ich jogge noch ein Stück weiter, Frustverarbeitung.... Der Schweiß läuft mir das Gesicht herunter, ich fühl mich doch so gut, endlich wieder schwitzen... aber was sind das für Werte...??? Ich glaub das nicht, setze mich hin und geh nochmal auf die einzelnen Runden... Ich Depp ich... was hatte ich denn da geschaut???

4:33 - 4:30 - 4:25 -4:40

Was bin ich zufrieden, na bitte, geht doch. Noch nicht Top, aber sehr versöhnlich. Beim nächsten mal mach ich die Pause ein bischen länger, dann ist sicher auch noch Kraft für das 4. und 5. mal da. Es geht also wieder aufwärts. Obs für 21 Kilometer reichen wird, weiß ich nicht, 3 Wochen Training sind nicht viel. Jedenfalls bin ich nun wieder optimistischer. Und mit diesem Gefühl mach ich mich auch an mein anschließendes Schwimmtraining.

Montag, 10. März 2008

Familientraining oder Die Kunst der Balance

Manfred hat nur alle 4 Wochen einmal ein freies Wochenende. Das ist zum Einen natürlich nicht so schön, zum Anderen kann ich damit meine "Egotrips" etwas retuschieren. Und da ich gestern ja bereits an seinem freien Tag allein unterwegs war, hab ich mir gedacht, shit auf die lange Radausfahrt mit dem Rennrad (hinzu kam ein ziemlicher Wind), machen wir zu Zweit eine schöne Radtour an diesem Vorfrühlings-Sonntag. So sind wir über mir teils unbekannte Waldwege in Richtung polnische Grenze, an die Neisse, hier ein Bild an einer im Krieg zerstörten Brücke, dann immer weiter den schön ausgebauten Neisse-Radweg entlang bis nach Ratzdorf.

Ausflügler auch auf der anderen Neisse-Seite in Polen

Dieses kleine Dörfchen, wo die Neisse in die Oder fließt, erlangte im Jahre 1997 während der Oderflut mit seinem Pegelhäuschen eine gewisse traurige Berühmtheit. Heute aber war alles ruhig an der Oder und wir machten nach 30 Kilometern eine Kaffeepause. Danach gings über Neuzelle am Kloster vorbei wieder nach Hause. Mit 47 Kilometern eine ungeplant kurze, aber dafür schöne und vorallem gemeinschaftliche "Trainingsrunde". Manchmal muß man eben Prioritäten setzen. Es war ein wirklich schöner Tag!

Meine Wochenbilanz weist somit folgende Zahlen auf:
Schwimmen: 3,6 km - Rad: 77 km - Lauf 75 km

Außerdem habe ich mich nun für meinen Marathon Nummer 14 am nächsten Samstag angemeldet. Dieser wird aber nur ein lockerer Trainingslauf.

Sonntag, 9. März 2008

Der erste 35er seit November

Das gestrige Schwimmtraining habe ich im Hinblick auf den heutigen 35er nur kurz werden lassen und auf eine Stunde beschränkt. Nix Spektakuläres, ein bischen Strecke, also immer 100m-Abschnitte, danach kurze Pause und dann wieder ein 100er. Dabei habe ich versucht, schön sauber zu schwimmen.

Heute also ist ein 35er geplant. Mal schauen, ob ich es soweit schon bringe, letzte Woche habe ich an dem 30er ja schon etwas zu knabbern gehabt. Und nun gleich 5 km mehr... Matti läuft mit und Bianka wird uns auf dem Rad begleiten, sehr praktisch. Denn wenn ich doch nicht mehr kann, können wir ja immer noch tauschen.

Die ersten 23 km velaufen locker und problemlos, die Wade hält, kein Schmerz und auch nicht einmal ein komisches Gefühl darin. Mein Physiotherapeut hat wirklich gute Arbeit geleistet. Pünktlich zum Laufbeginn hatte es natürlich auch angefangen zu nieseln, aber sonst liegt ein Hauch Frühling in der Luft, der Specht hämmert und die Vögel zwitschern um die Wette.

Nach exakt 23 km verspühre ich deutlich, wie die Glykogenspeicher leer werden und der Körper auf Fett umschaltet. Ich habe bisher nur Wasser getrunken, so wie ich das gewöhnlich immer bei langen Läufen gemacht habe. Noch im letzten Jahr habe ich diese Umstellung immer pünktlich nach 17 km gespürt. Es scheint das positive Ergebnis der mittellangen Läufe der letzten Zeit zu sein, die alle über 21 bis 23km gingen, daß sich das nun herauszögert. Nach 26 km doope ich mich wie meine zwei Begleiter mit "Caps Energie", welches Matti für 30 Cent die Tüte im RePo gekauft hat. Ich muß es ja schließlich mal auf Verträglichkeit testen und ich habe keine Lust, länger zu leiden. Also rein mit der Energie aus Taurin, Guarana und Coffein. Das Zeug ist ziemlich lecker, die 330 ml verschwinden in Nullkommanix und - lass es Einbildung sein oder Wirklichkeit, es läuft wieder besser. Bis Kilometer 32, da geht es einen längeren leichten Anstieg auf recht sandigem Weg entlang, da muß ich nochmal ganz schön beissen. Doch auch das schaffe ich, nach 35 Kilometern bin ich zwar leicht kaput und froh, jetzt keinen Marathon laufen zu müssen, aber ich bin frohen Mutes, dies dann nächste Woche zu tun. Wird ja nur ein lockerer Trainingslauf, aber ich halte es im Hinblick auf Harzquerung und Rennsteig für wichtig.

Geschafft!!! 35 km liegen hinter uns.


Da der 35er trotzdem recht gut lief, werd ich mich nun für Marienwerder anmelden. Die Wade machte überhaupt keine Probleme. Ich denke, das Thema ist nun vom Tisch!

Morgen soll die Sonne scheinen und ich freu mich auf ne schöne Radrunde!

Freitag, 7. März 2008

Alt und grau - lahm wie Sau...

... oder so ähnlich. Na ja, das Grau hält sich ja noch in Grenzen, aber der Rest passt schon.

Intervalltraining hatte mir mein Physiotherapeut für diese Woche noch "untersagt". Definiere Intervalltrainig: Unter "Trainings" im Forerunner kann man die Laufzeiten für die Schnellen und die für die Pauseneinheiten einstellen... Oder die Streckenlänge, wie man möchte. Und die Anzahl der Intervalleinheiten festlegen. Also z.B. 5 x 800 m. Nach dem Einlaufen werden die dann auch durchgezogen, so wie der Forerunner piept.

Und wenn man das nicht in den Forerunner eingibt, macht man ja auch logischerweise kein Intervalltraining. Nachdem ich mich 3 km warmgelaufen bin, dachte ich, ich könnt mal ein bischen gasgeben. Das dachte ich dann 4 mal auf 1000 m und die Zeiten waren schon am Rande der Katastrophe. Schneller als einen 4:40er Schnitt bekam ich nicht hin. Das ist grottich, bestätigt das miese Wettkampfergebnis vom Sonntag, und ich bin nicht sicher, ob ich da vor dem Berliner HM noch was gebacken kriege. Wenn nicht, wird`s leider nur ein Fun-Lauf, dann könnt ich mich ja als Hase für sub 2 anbieten oder so...

Insgesamt waren`s 10 km. Die erfreuliche Nachricht des Tages jedoch: die Wade zickt kein bischen, alles fein und das finde ich im Moment auch wichtiger. Aber das mit dem Tempo wurmt mich schon.... ;-)

Donnerstag, 6. März 2008

Der kleine 8 km-Lauf heute war entspannt und schmerzfrei. Gegen Ende habe ich zwei mal kurz Tempo "angedeutet", das ging zunächst gut. Mein Physiotherapeut hatte mir für diese Woche noch das Intervalltraining untersagt. Aber langsam ein bischen Spannung muß ich schon in den Muskel hineinbringen (meine ich ;-)).

Danach Schwimmen, die 50er-Intervalle bin ich mit je 0:58 - 0:59 - 1:00 - 1:01 - 0:56 geschwommen, was mich doch recht zufrieden macht. Der Ausrutscher am Ende ist Anett zu verdanken, die mit ihrem Zuschauen wohl sowas wie Wettkampfatmosphäre versprühte ;-).

Mittwoch, 5. März 2008

5:30 Uhr falle ich aus dem Bett, Blick nach Draußen, 2 Grad minus und ein kleines bischen weiß, straßen glitzern... ok, also Rolle. 10 min später sitze ich auf dieser, Hape begleitet mich derweil ein Stück auf dem Jacobsweg. Nach 1,5 Stunden noch 200 sit ups, duschen und nun rasch zur Arbeit. Heute Nachmittag gibts noch ein kleines Läufchen, bevor ich schwimmen gehe.

Es fliegt wieder

So, tschakka, komme gerade von meinem 21,5 km-Lauf mit Matti. Hat das eine Laune gemacht. Nass vom Schneeregen sind wir auch geworden, aber die Frisur sitzt - äh, die Wade hält. Perfekt, keine, also überhaupt keine Schmerzen. Ich freu mich!

Dienstag, 4. März 2008

Das gestrige Schwimmtraining verlief gut und machte Laune. Da es trainingstechnisch nichts besonderes zu berichten gibt, kopier ich hier nochmal meinen Kommentar vom letzten Eintrag hinein... also nicht wundern, ich hab keine Alzheimer oder so... ;-)

Gestern war ich bei meinem Physiotherapeuten und habe ihm den Schlamassel vom 10er erzählt. Er schaute mich mit großen Augen an und fragte mich, wieso mich das wundert, sämtliche Spannung ist aus dem Muskel heraus und es wird sicher noch 1 - 2 Wochen dauern, eh wieder richtig Tempo geht. Das tröstet mich ein wenig und natürlich hoffe ich auch, daß es wirklich daran lag.Zu meiner körperlichen Verfassung möchte ich trotzdem noch einiges sagen: Das Tria-Training mache ich nach Plan, das bedeutet, am 26. April wäre ich theoretisch imstande, einen Ironman zu finishen. Da ich aber nur den Harz auf 51 km durchqueren will, verläuft das Schwimmtraining seichter und eine lange Radeinheit habe ich neuerdings gegen einen langen Lauf getauscht. Ich fühle mich mit dem Plan in gewisser Weise unterfordert, im Vergleich zu dem, was ich früher gemacht habe. Vorher habe ich 4 x pro Woche trainiert (nur Laufen), das gab in der Summe zwischen 70 und 100 km/Woche. Da war ich scharf auf die Ruhetage. Heute freu ich mich auf jede Trainingseinheit und bin richtig heiß drauf. Ich fühl mich wirklich top fit. Deshalb war die Enttäuschung über die miese Leistung ja auch so groß!

Auf den heutigen Lauf freu ich mich schon!

Montag, 3. März 2008

Keine Gnade für die Wade...

Matti und Günter wollten mich zu Fuß abholen, hatten sich aber zeitlich verkalkuliert und kamen 40 min später. Somit hätte ich die 12 km bis zum Wettkampfort in 50 min laufen müssen - unmöglich. Also fuhr ich doch mit dem Auto dorthin und nahm mir vor, nach den zwei 5er Wettkampfrunden einfach noch 4 dranzuhängen. Der Vorteil: ich gehe frisch in den 10er und kann mir ein "Basislager" einrichten, ev. umziehen nach`m 10er und heißen Tee deponieren.

Mistwetter nach Emma - Ausläufer Fee war keinen Zahn besser.

Beim "Warmlaufen" werd ich nicht richtig warm, aber die Beine scheinen locker und leicht. Um eine neue Bestzeit zu laufen, hätte ich die Kilometer in 4:20 laufen müssen, das schien mir angesichts der Ergebnisse des Intervalltrainings nicht unmöglich, ob allerdings bei diesem Wetter...?

Nach dem Startschuß versuchte ich, mein Tempo zu finden, empfand es aber viel zu hart, die Beine fühlten sich kalt und träge an und auch Sauerstoff fehlte. Nach 3 km spürte ich die gehandicapte Wade, aber nicht als Schmerz, sondern eher wie ein nicht dazugehöriges Teil, das mir am Bein hing und jegliche Versuche, schnellere Muskelkontraktionen zu erreichen, verhinderte. Von anfänglicher 4:25er Pace arbeitete ich mich hoch auf am Ende 5:04.

Gegenwind, Regen, Kälte und was weiß ich nicht.... Das Ergebnis: grottenschlechte!!! 48:48, das sind über 4 min langsamer, als meine Bestzeit. Ich kann mir das nicht erklären, denn ich war eigentlich guter Dinge.

Nach einer kurzen Getränkepause machte ich mich auf die 3. Runde, die noch erträglich und entspannt lief. Bei Runde 4 wurde ich gänzlich durchnässt, zu Beginn der Runde 5 mußte ich mit Schweini kämpfen, während Runde 5 wurde ich nass und nässer, falls es noch eine Steigerung gibt und der Sturm ließ mich mehrmals kurz innehalten. Nach etwa 23 Kilometern wurde aus dem Klotz an der Wade dann ein zunehmend schmerzendes Ganzes, was aber auszuhalten war. Nur noch 7 km, Mentaltraining bei Sauwetter. Durchgehalten hab ich immerhin, 2:59 für 30 km, die ersten 10 davon als (grottenschlechten) Wettkampf.

Glücklicherweise habe ich im Kofferraum immer eine Decke, in die hülle ich mich, so klatschnass und durchgefroren, wie ich bin, bestelle mir noch während der Heimfahrt eine warme volle Badewanne. So schnell hatte ich noch nie die Laufsachen vom Leib, das heiße Wasser verursachte kleine Nadelstiche am ganzen Körper. Eigentlich könnte ich zufrieden sein, wenn nur die Wade und die schlechte 10er Zeit nicht wäre. Und ich habe keine wirkliche Erklärung dafür.

Samstag, 1. März 2008

Ein Triathlon vorm Wochenende

Die Sturmwarnungen für`s Wochenende ließen erahnen, daß aus der geplanten 4-stündigen Radausfahrt am Samstag wohl nur 1-2 Stunden Rolle werden. Die Aussicht darauf ließ mich die Entscheidung treffen, heute pünktlich in`s Wochenende zu starten und, so wie früher, die Schulmappe in die Ecke flog, das mit den Alltagsklamotten heut zu tun und rasch in die Radsachen zu schlüpfen. 15:30 Uhr sitze ich auf meinem weißen Blitz, die Sonne luckt durch die Wolken, die Vögel zwitschern, die Reifen surren den Asphalt entlang. In Anbetracht der nahendend Dunkelheit habe ich mich für eine 52-km-Runde entschieden. Nach 2 Stunden war ich daheim.

Knapp 2 Stunden später teste ich mit Start vor der Schwimmhalle bei einem kleinen 5-km-Lauf meine gut physiotherapierte Wade. Hält!!! Perfekt. Nun hoffe ich, das das beim Langen am Sonntag auch so ist.

Dusche im Schwimmbad und anschließend noch 1,5 Stunden mit allem Drum und Dran. Die 50er Intervallzeiten habe ich in 0:59 - 0:59 - 1:00 - 1:00 - 1:01 - 1:00 hingelegt. Also wieder eine Steigerung um knapp 4 sec. Super! Die 100er ohne Pullbuoy in jeweils konstanten 2:28. Letzte Woche waren die noch deutlich langsamer.

Da ich also die Radeinheit von Morgen schon vorgezogen habe (wenn auch verkürzt), werde ich morgen einen Ruhetag einlegen und mich mal ein wenige um meinen Haushalt kümmern. Ja und danach natürlich ein bischen Beine hoch. Kräfte sammeln also für den Langen Lauf mit eingeschlossenem 10er Wettkampf am Sonntag. Ich freu mich schon drauf!