Samstag, 28. Juni 2008

Spreewald-Triathlon 1,5/42/10

Trotz nur einem Weizenbier und einem Gläschen Sekt aus Anlass der Abitur-Zeugnissübergabe meiner Tochter, fühle ich mich heute morgen so, als hätte ich die ganze Nacht durchgezecht. Das kann ja heiter werden. Bei der Wettkampfeinweisung treffe ich dann endlich auch auf Acki, nach dem ich schon die ganze Zeit Ausschau gehalten habe.

Hier gibts ein Lehrbeispiel von: Wie pelle ich mich in die Pelle..Nach dem Einschwimmen dann gehts mir schlagartig besser, es sind heute zwei Runden im Uhrzeigersinn mit einem Landgang zu schwimmen. Nach dem Start, der an Land erfolgt, rennt alle Welt nach Links Außen - nee, ich bin doch nicht blöd und renne erstmal 100 m - so stürze ich mich im hinteren Feld so ziemlich mittig in das brodelnde Getümmel. 210 Athleten werden am Ende in der Ergebnisliste stehen, alle starten zugleich. Ich bekomme ein wenig Prügel ab, selbstbewußt versuche ich, mir einen Weg zu bahnen. Dies gelingt mir recht gut bis zur ersten Boje nach etwa 300 m. Hier ist der Teufel los, und ich werde das eine oder andere Mal unter Wasser gedrückt. Damit schwindet ein wenig mein Selbstbewußtsein und ich schwimme etwas defensiver und gehe Kollisionen aus dem Weg, indem ich entweder Tempo verringere oder zur Seite ausweiche. Hier bin ich noch nicht konsequent genug, aber ich denke, mit ein wenig mehr Erfahrung werde ich das noch hinbekommen.

Nach dem kurzen Landgang, hier zu sehen, ich lasse doch tatsächlich noch einige hinter mir, muß ich erst wieder in den normalen Rythmus zurückfinden. Auf den letzten 300 m lege ich an Tempo zu. Auch wenn am Ende mit 32 min meine bisher langsamste Schwimmzeit zu Buche steht (ok, der Sandweg bis zur Zeitnahme war auch nicht gerade kurz), hat es mir Spaß gemacht.

Meinen sonnenblumenmarkierten Wechselplatz finde ich schnell, der Wechsel geht reibungslos und auf dem Rad gebe ich mir die Kante. Ich fahre fast ausschließlich auf dem großen Blatt und in Aero-Position, daß mir die Spreewälder Strecke liegt, hatte ich ja vor 5 Wochen beim Duathlon schon bewiesen. Nun die doppelte Streckenlänge, aber auch die schaffe ich in einem 33er Schnitt. Was für eine Freude, ich überhole mehr, als ich selbst überholt werde und zu meiner Freude auch einige Frauen. Für die 42km inkl. beider Wechsel brauche ich 1:20 h

Wechsel in die Laufschuhe, raus und laufen - klappt prima, finde gleich mein Tempo, aber eine andere Frau, die ich auf der Radstrecke überholte, läuft vorbei - ich merke sofort, das das lauftechnisch nicht meine Liga ist und konzentriere mich auf meinen eigenen Rythmus. Der ist nicht leicht zu halten, die Strecke ist zwar flach, jedoch sehr crossig und sandig. Zwei Runden sind zu laufen, am Ende stehen nach glatt 10 Kilometern 47:11 zu Buche.


Gesamtergebnis: 02:39:59 - Juchu - Ich freu mich sehr über diese Zeit! Platz 4 in der Altersklasse von 11 - Platz 10 von 30 Frauen und Platz 82 von 210 Gesamtfinishern. Die Ergebnisliste ist hier zu finden: KLICK
Rundum zufrieden tauche ich dann noch einmal zur Erfrischung mit Acki im See ab... und wir üben keine Hebefigur...

Freitag, 27. Juni 2008

Lockerer Lauf

7,5 Kilometer heute in meinem Lieblingswald. Früher hätte ich bei dieser Länge nur müde geschmunzelt. Heute ist das legitim und ich habe auch dem Laufen gegenüber keine Skrupel mehr, die Schuhe für nur so ein Stück zu schnüren. Ich glaube, ich habe den Absprung geschafft.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Technik, die begeistert...

Den 3. Schwimmtrainingstag in Folge merke ich deutliche Verbesserungen bei den Technikübungen. Es fällt mir zunehmend einfacher, die Übungen auszuführen, der Körper gleitet besser durchs Wasser und ich bekomm auch nicht mehr soviel des selbigen in die Nase. Anschließend bin ich noch einen 800er Block geschwommen und dann 7 x 25m Sprints. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich das vermehrte Techniktraining auf die Schwimmzeit auswirkt. Der 100m-Test gleich am Anfang der Einheit heute bracht 2:11

Mittwoch, 25. Juni 2008

Kurz und knackig

... so war mein Training heute. 23 hüglige Kilometer auf dem Blitz, so, daß die Oberschenkel brennen. Danach gleich in die Laufschuhe, den Hund geschnappt und ganz so, wie es ihm gefällt - losrennen ohne Sinn und Verstand, um dann nach 2 Kilometern nur noch herumzutrotteln. So gefällt uns Beiden das.

Ich habe mal in der Teilnehmerliste geschnüffelt, hochklassige Besetzung bei den Damen. Da wird es sicher sehr schwer werden, vorn mitzumischen. Zumal sich noch ein Neoverbot anbahnt. Dann kann ich`s eh vergessen. Macht aber nichts, Spaß soll`s machen. Richtig mitmischen will ich eh erst im nächsten Jahr.

Nix ausruhen...

Heute ist schon Mittwoch, und natürlich habe ich mich nicht auf meinen Lorbeeren ausgeruht. Am Sonntag habe ich eine schöne locker Radrunde über 70 km gedreht. Montag hab ich im Schwimmbad viel Technik trainiert. Dienstag dann 13,5 Kilometer gelaufen, eingeschlossen 5 x 1000 m etwas schneller und danach gings nochmal ins Schwimmbad - Technik und Sprints. Anschließend meine wöchentliche Langschlafeinheit, die dieses Mal 9 Stunden dauerte. Kann ich jedem, der intensiv trainert, nur wärmstens empfehlen - wirkt Wunder. Und nun freu ich mich schon wieder wie`n Schnitzel auf meinen Koppeltraining heute Nachmittag. Kurz und knackig.

Ach übrigens habe ich Gewichtsprobleme.... Ich muß schau`n, daß ich nicht zu viel abnehme. Das heißt: Futtern, Futtern, Futtern - wie geil ist das denn :o))

Samstag, 21. Juni 2008

Bornsdorf - ein geiler Samstag

Ich hatte mich ja ursprünglich für die Sprintdistanz (750/20/5) angemeldet, war aber nach dem erfolgreichen Debüt am letzten Wochenende heiß auf die Olympische und habe mich kurzerhand umgemeldet. Auch wenn Brandenburgische Meisterschaften ausgetragen werden, ebenso Landesliga, egal, lernen, lernen, lernen - das ist das Motto dieses Sommers und ich habe Welpenschutz. Die Wassertemperaturen von 19,xx° erlauben das Tragen des Neos und ich pelle mich hinein.

Dies Schwimmstrecke ist ein Viereckkurs, zwei mal zu schwimmen, mit kurzem Landgang. Ich halte es wie in Moritzburg... allem Gerangel aus dem Wege gehen, defensiv schwimmen, einzig erklärtes Ziel: druchkraulen. Der Landgang zwischendrin bringt mich ziemlich aus dem Takt und ich muß mich sehr bemühen, weiterhin ruhig zu atmen, bin ganz schön außer Puste danach. Dummerweise führe ich das letzte (geschätzte) Achtel an, habe also nicht direkt jemanden zur Orientierung vor der Nase und die Bojen sind weit weg. So passiert es, daß ich fast in die Gegenspur gerate, dort beenden die Landesligisten gerade ihre Schwimmeinheit. Ich erkenne sie an mir wahnsinnig schnell entgegenkommenden weißen Badekappen... Ups, nun aber schnell die Richtung gewechselt und wieder in den Takt kommen. Die Zeit ist nicht unbedingt zufriedenstellend, passt aber dennoch zum mir erklärten Saisonziel und das hat geklappt: Ohne Brustzüge durchgekrault. Schwimmzeit 33:17. Macht so ein Landgang langsamer???


Ab in die Wechselzone, hier klappt alles wunderbar, bin recht schnell mit dem Rad auf der Strecke. Die Radstrecke ist geil, geiler, am Geilsten. Hügelig und anspruchsvoll, so stand es
in der Beschreibung. War es sicher auch, aber das hat mich heute nicht gestört. Wunderbare

Landschaft entlang ehemaliger Tagebaugebiete, an einem

See entlang, der frisch geflutet auf bessere Zeiten wartet,

Wildromantik pur. Hier bläst auch ein kräftiger Gegenwind, und hier schaffe ich es auch endlich, einen lästigen Lutscher (Windschattenfahrer) abzuhängen. Leider hat das kein Kampfrichter bemerkt, die hatten mit den Landesligisten zu tun. Aber eine Radpanne beendete sein Tun - die Welt ist manchmal eben doch gerecht.


Obwohl die Radstrecke nicht gerade einfach ist, gelingt mir ein ordentlicher 32er Schnitt, Radzeit inklusiver beider Wcchsel 01:20:26.


Auf der Laufstrecke kann ich dann, nach einer 27 sekündigen Gebüschpause (ja, ich habe auf die Uhr geschaut) noch mal kassieren und Gas geben. Nicht ganz einfach zu laufen, gerade auf den ersten 300 Metern jeder Runde geht es über Wiese und stoppfelfeldähnliches Gelände. Auch die Sonne kommt inzwischen raus und es gibt auf der 2,7 km-langen Runde einige Abschnitte in prallem Sonnenschein.Kämpferherz, was willst Du mehr. Ich sammle neben einigen Männern noch 3 Frauen ein und an einer 4. bin ich lange dran, bevor ich sie dann zu Beginn der 4. Runde schlucken kann. Nun will ich den Platz nicht mehr hergeben, ein Blick zurück sagt mir, daß sie etwa 30 Meter hinter mir ist. Ich geb mir voll die Kante und kämpfe mich wirklich ins Ziel, was ich nach 10,8 Laufkilometern und einer Zeit von 00:52:40 erreiche.

Mit meiner Gesamtzeit von 02:46:23 bin ich hochzufrieden. Zum ersten Mal stand ich im Triathlon auch Nicole gegenüber, die letzte Woche in Moritzburg ihr Halbdistanz-Debüt hatte.

Vor genau einem Jahr hatte man uns den gemeinsamen Sieg beim Scharmützelseelauf nicht gegönnt, heute stehen wir zu Zweit in der Altersklassenwertung auf dem Treppchen Nummer zwei. Eine runde Sache - wie auch die ganze Veranstaltung. Nach dem Zieleinlauf gings übrigens nochmal richtig in den See! Bornsdorf sieht mich sicher wieder!

Donnerstag, 19. Juni 2008

Abschuß auf dem Rad

Heut hatte ich mir eine neue Strecke ausgesucht, ich wollte 30 km fahren, und da meine zwei Hausstrecken je 23 oder 37 km lang sind, dachte ich, ich versuch mal was Neues. Gleich nach dem Losfahren bemerkte ich, daß mein Tacho nicht funzt. Hab ein bischen dran rumgefriemelt, es aber nicht hinbekommen. Bin ich also auf blauen Dunst los. Die ersten 20 km auf bekanntem Terrain und dann hab ich mich wohl kartenmäßig etwas verhauen. Es waren am Ende doch wohl so um die 40 - gefühlte 60 Kilometer, die neue Strecke war bergig und schwer zu fahren. Da ich jedoch etwas auf`s Tempo gedrückt hab, war ich hinterher ziemlich platt, was ich dann auf dem anschließenden Lauf zu spüren bekam. Eigentlich sollte der zügig sein, das hab ich aber nur einen Kilometer gemacht, denn ich wollte mich nicht ganz abschießen. Übermorgen ist ja die nächste OD, die aber nur eine Trainingseinheit wird. Nicht mehr, und nicht weniger.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Techniktraining

Ich habe mir auf Empfehlung aus dem Forum das Buch "Schwimmtraining für Triathleten" zugelegt, und mich nun erstmals ein wenig mit den Technikübungen beschäftigt. Außer, daß ich anfangs die Nase voll Wasser hatte, ging das ganz gut, war abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht. So hab ich dann in den 1,5 Stunden gute 2 Km geschrubbt.

Dienstag, 17. Juni 2008

Laufen

Lockere 17 km mit Frederik zum Wirchensee und zurück in 1:45.

Schwimmen, Schwimmen, Schwimmen...

... ich glaub, ich bekomm bald Flossen. Oder Schwimmhäute.
Gestern war ich mit Frederik noch einmal im Müllroser See. Das Sonnenlicht des Abends hatte die Welt in ein warmes Orange getaucht, der See war spiegelglatt, nicht ein Lüftchen wehte - es war traumhaft. In den Armen spürte ich allerdings noch den Wettkampf vom Vortag, die Kraft ist noch nicht so richtig zurück. Hinzu kamen Probleme mit der Schwimmbrille, die bekam ich irgendwie nicht dicht. So mußte ich auf der anderen Seeseite erstmal kurz aussteigen, Brille und Gesicht ein wenig trocknen lassen. Dann gings wieder.

Eigentlich wollte ich nach der Einmal-Hin-und-Zurück-Schwimmrunde nach Hause, aber Frederik überredete mich zu einer weiteren, die würden wir noch schaffen, vor`m EM-Spiel Deutschland gegen Österreich. So warens am Ende dann etwa 1800 m und ich war natürlich froh, nachgegeben zu haben.

Heute morgen dann um 6 Uhr zum Frühschwimmen in die Halle. Irgendwie ging es nun gar nicht mehr, keine Kraft im Oberkörper. Na ja, erst am Sonntag der Wettkampf, und zwischen der Einheit gestern Abend und heute früh liegen ja gerade mal 11 Stunden. Das ist nix. Ich werde mal sehen, meinen Trainingsplan etwas umstellen und die montägliche Freiwassereinheit lieber mit einer Laufeinheit tauschen. Das bringt so ja nix.

Sonntag, 15. Juni 2008

Schlosstriathlon Moritzburg - meine erste Olympischen Distanz


Ein paar spärliche Bildchen, die ich mit dem Handy gemacht habe, gibts schon mal vorab. Nicole hat mich aber das ein- oder andere Mal auch während des Wettkampfes erwischt und wenn sie mir diese Bilder geschickt hat, kommen die natürlich auch hier herein.

Es war einfach nur geil und hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Hier ist mein Bericht >KLICK<

Am Vortag hatten wir Gelegenheit, den Halbdistanzlern beim Wettkampf zuzuschauen. Hier ein Blick auf den ersten Teil der Schwimmstrecke, die auch wir am Folgetag zu absolvieren hatten. Hinten, kurz vor der Waldkante, ist die erste Boje und die bedeutet zugleich, daß man etwa 500 m geschafft hat.
Blick in die Wechselzone.

Erleichtert und unbeschreiblich glücklich.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Ausgeruht

Nachdem ich die letzten Tage wenig Schlaf bekommen hatte, und irgendwie nur noch auf "Notprogramm" lief, bin ich gestern abend um 20:30 ins Bett gegangen und erst heute morgen um 6 Uhr wieder aufgestanden! Puh, das war nötig.
Ich habe noch gar nicht erwähnt, daß meine Blutwerte allesamt im Normalbereich liegen, so gut waren sie noch nie!!!!
Heute morgen bin ich dann, schön ausgeruht, mit dem Renner zur Arbeit gerollt, auf dem Heimweg habe ich einen kleinen Umweg genommen, damit ich auf 18 km komme. Rad abgestellt, Helm ab, in die bereitgestellten Laufschuhe gehüpft und gleich noch 5 km gelaufen.

So, morgen wird kein Sport gemacht, morgen wird gepackt. Ist ja doch n bischen mehr, als für einen Marathon ;0)

Zur Einstimmung hier gleich zwei Fotos vom Cottbusser Triathlon letztes Wochenende!

Mittwoch, 11. Juni 2008

Noch ein Schwimmtest

Eigentlich wollte ich heute mit dem Mountainbike ins Freibad nach Neuzelle fahren, ein paar Bahnen ziehen und dann wieder zurück, noch ein bischen drücken auf dem Rad. Aber Erik mußte heute von der Fahrschule abgeholt werden, und da ich wegen des Preises erst nach 17 Uhr ins Freibad wollte, ging die MtB-Geschichte nicht. Bin ich eben mit dem Auto hin.

Heut wollte ich mir noch einmal 1500 m ohne Neo geben, da es sich abzeichnet, daß diese Saison wohl eine Neo-arme wird. Leider - für einen Schwimmlegastheniker wie mich. Na ja, muß ich nun durch. Bin also 60 Bahnen geschwommen, bei jedem Dreh habe ich versucht, die Luft anzuhalten, und zum Schluß sogar den Beckenrand gar nicht zu berühren. Schließlich hat Wasser keine Balken und ich wollte so wettkampfnah wie möglich trainieren. Auf den letzten Bahnen beschlich mich aber ein leichter Wadenkrampf. Hoffentlich passiert mir das nicht im Wettkampf.

Nach 37 Minuten bin ich aus`m Wasser. Für ohne Neo bin ich zufrieden.

Dienstag, 10. Juni 2008

Schau an, Laufen geht auch noch ;o)

Ja, es geht noch. Die ersten 5 Kilometer, die ich mich Frederik gelaufen bin, waren recht zäh, aber dann bin ich langsam aufgetaut. Insgesamt waren es schöne 17, zum Wirchensee, einmal drumrum und zurück. Frederik ist dann noch nach Eisenhüttenstadt nach Hause gelaufen (wo ich ihn vorher abgeholt habe), so hatte er nen 30er im Sack, der zukünftige Ironman!

Weiter gehts im Training

Sonntag
Gemütliche 78 Kilometer auf`m Rennrad - alles easy
Montag
Mit Frederik zum See. Einmal rüber und zurück im Neo, je 10 min. Dann nochmal rüber und zurück ohne Neo, je 12 min. Macht schon was aus. Aber ich hab mich überwunden und bin ohne Neo über`n See. Sind immerhin 450 m eine Tour, obwohl, heute sind wir irgendwie nicht den kürzesten Weg geschwommen, gegen die untergehende Sonne war die Orientierung nicht so leicht. Und die wieder zurück und ganz tief Wasser unter mir...;-) Na ja, wird schon!
Dienstag
6:00 in die Schwimmhalle. Bischen Technik, läuft heut nicht so gut, hab wohl noch die 2 km von Gestern in den Flossen ;-). Freu mich auf den Lauf heut Abend. Hoffentlich schaff ich noch 18 km am Stück...;o))

Übrigens gibts hier die erste Schlagzeile.... Haha, die Triathlonwelt steht Kopf, ICKE KOMME!!!! ;0)))

Samstag, 7. Juni 2008

Jahresdebüt auf der Sprintdistanz

Ihhh, in diese Brühe soll ich rein? Und dann noch ohne Neo? Für die Sprintdistanz, die zum Brandenburg-Cup gehört, hatten sie`s bei 21°C Wassertemperatur verboten. Auch wenn ich das nicht verstanden habe, egal, muß ich nun durch. Hätte ich Großkotz mich doch für den Volkstriathlon gemeldet, gleiche Strecke, aber ohne Cup-Punkte... Na ja, dann wird das hier sowas wie der Schmiss ins kalte Wasser.
Beim Rad-Check-In bekomme ich, wie alle anderen auch, meine Startnummer mit einem fetten Edding auf die Waden und die Oberarme tätowiert. Cool, ich komme mir einen Moment lang vor, wie eine Triathletin...
Mit der Parkeisenbahn werden wir zum Schwimmstart gefahren. 1000 Meter, die Strecke kommt mir endlos vor. Und das soll ich alles zurückschwimmen??? Mein Gefühl täuschte mich dann doch nicht ganz. Der Schwimmeinstieg war 300 m weiter hinten. Die 300 m bis zum Startseil dienten dem Einschwimmen. Wissen die denn nicht, daß ich froh bin, die 1000 m zu schaffen??? Da bin ich doch nach dem Einschwimmen schon fertig...
Uha, es geht los, rein in die schlammig-dreckige Brühe der Spree. Ein Biber stört sich überhaupt nicht an uns und glotzt uns nur blöde an. Fein, ein Biotop. Jetzt gibts kein Zurück mehr, wir, das sind die 20 Starter der Sprint-Distanz (die meisten Leistungssportler mit Namen auf dem Einteiler...) schwimmen bis zum Start und hier bin ich schon mal ziemlich weit hinten. Und weil ich da auch hingehöre, bleib ich an der Startaufstellung auch da stehen. 5 Minuten nach uns starten die Volkstriathleten. Mein erklärtes Ziel ist es, ruhig zu schwimmen und mich nicht von dem großen Feld der gelben Badekappen (Volkstriathleten) überholen zu lassen.

Nach keine Ahnung - gefühlten 500 m (es geht stromabwärts, deshalb 1000 m auf der Sprint-Distanz - sonst 500 bis 750) hab ich einen schönen Hieb kräftige Modderbrühe im Mund... buah, das zwingt mich zum ersten Mal, ins Brustschwimmen zu verfallen. Irgendwann ist die Brille beschlagen und die Orientierung beim Kraul fällt natürlich schwer, wenn man nur noch wenig sieht. Immer öfter mußte ich dann auf Brust ausweichen, und ich komme auch nicht mehr richtig in den Kraulrythmus. Das ärgert mich zwar etwas, weil ich es ja eigentlich kann. Aber was soll`s, es geht den anderen, die mit mir da in der hinteren 4er-Gruppe schwimmen, ganz genau so.

Als Letzte von uns Vieren verlasse ich das Wasser, als Erste komme ich aus der Wechselzone. Na wenigstens die 4. Disziplin klappt super. Und raus gehts auf die Radstrecke.

Der Einteiler trocknet im Nu im Abendwind, es ist fast 20 Uhr aber die Sonne knallt noch. Die Radstrecke ist ein Rundkurs auf dem Cottbusser Stadtring, nicht ganz leicht, denn es geht zwar seicht, aber lange hinauf und wenn man es geschafft hat, kann man`s rollen lassen. Nur nicht lange, dann kommt die Kehre und man muß sich wieder ausbremsen, bevor es nach der Kehre gleich wieder schön berghoch geht. Ziemlich anstrengend, mehr als einen 30er Schnitt schaffe ich nicht, auf diesen 22 Kilometern.

Die Wechselzone befindet sich in der Messehalle. Für meinen Geschmack nicht ganz so günstig, denn das Linolium in der Halle ist nicht ganz problemlos für Leute wie mich, die die Radschuhe nicht schon am Rad haben. Äußerste Vorsicht, um nicht auszurutschen. Das kostet schon mal ein paar Sekündchen, aber das soll ja eigentlich heut nicht das Thema sein.

Auch der Wechsel Rad/Lauf gelingt problemlos und rasch. Den 5,5Kilometer-Lauf genieße ich, laufe zwar leicht angestrengt, aber nicht am Limit. Dazu habe ich gar keine Lust, die spätere Siegerin kommt vom Potsdamer Zeppelin-Team, ist 17 Jahre alt und unerreichbar, und die später Drittplatzierte ist weit genug weg. Ich genieße den Lauf und das Flair - Triathlon ist geil!
Meine Zeiten: Schwimmen 21:10 - Rad 47:17 - Lauf 28:57 = Gesamtzeit 1:37:24

Freitag, 6. Juni 2008

Alles wird gut!

War heut beim Doc wg. der Beschwerden beim Schwimmen: Diagnose Asthma - Pollen über Pollen auf dem See. Das hat mich beruhigt, daß die Ursache gefunden ist. Das neue Medikament schlägt sofort an, heute war ich mit Frederik noch einmal am See, vorsichtig angefangen, nach 9 Minuten war ich völlig stressfrei die 450 m am anderen Ufer, gleich wieder zurück. Kurzer Landgang und das ganze noch einmal. Ich hätte es auch noch ein drittes mal geschafft, wollt aber nicht übertreiben. Nun bin ich vollkommen glücklich und sehe wieder optimistisch in die Zukunft.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Das Grauen im See

Heute bin ich mit Frederik zum Müllroser See. Es fing ganz gut an mit der Schwimmerei. Aber dann...

Und das habe ich dazu im Forum geschrieben:

Heute ging`s an den Müllroser See. Einmal rüber lt. Google maps 440 m. Fein. Rein in den Neo, ich bin nicht allein, Frederik schwimmt mit - Roth-Anwärter. Ich komme gut klar, die Brühe ist trübe, so gefällt mir das. Ab und an ein Blick nach vorn, kostet irgendwie mehr Luft als das Atmen zur Seite. Etwa 50 m vor der anderen Uferseite bemerke ich wieder dieses Drücken auf den Brustkorb. Dann ein sich bildendender Schleim auf den Bronchen, will abhusten, geht aber schlecht beim Schwimmen.An der anderen Seite ist ein Steg. Da erstmal rauf und versucht abzuhusten. Geht nur mühsam - wie Asthma eben. Ich habe allergisches Asthma, welches mit dem Heuschnupfen zusammenhängt. Dagegen habe ich ein Spray (ist aber glaub ich verboten beim Triathlon). Als die Bronchen wieder einigermaßen frei sind, machen wir uns auf den Rückweg. Dauert nicht lang, muß ich wieder unterbrechen, versuchen abzuhusten, macht sích blöd im Wasser... habe das Gefühl, der Neo schnürt mir den Brustkorb ab.... Fühle mich aber subjektiv nicht unbedingt unwohl im See... . Ich weiß auch nicht, was das werden soll. Hinterher fiel mir ein, daß ich das nach dem Schwimmen bei meinen beiden VD`s letztes Jahr auch hatte. Da hab ich fast die gesamte Radstrecke zum Abhusten benötigt. Was tun sprach Zeus...Morgen werd ich mal meinen Doc besuchen... muß eh mal wieder mein Blut checken lassen. Und nachmittags gehts wieder in den See. Nützt ja nix... Aber wohl ist mir nicht, in Hinblick auf meine Triathlon-Träume.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Koppeltraining und die pure Lust am Leben

28 Grad heute, eine leichte Briese weht und ich sattle mein Ross...
fahre meine 36km-Runde im 27er Schnitt, die Radwege sind immer noch teilweise arg verdreckt. Aber ich riskiere lieber einen Sturz als unterm LKW zu liegen. Wer es nicht weiß: hier bei mir zu Hause ist die Autobahn 40 Kilometer entfernt, das bedeutet, daß auch sämtlicher Frachtverkehr über die Landstraßen rollt.

Egal, ich hab Spaß auf`m Flitzer, der Wind weht mir um die Nase. Nach Hause und die Schuhe gewechselt. Ich laufe heute zum ersten mal die bereits im letzten Jahr erstandenen Asics Piranha - ein Hauch von einem Schuh. Der Schuh passt zu mir, wie mein Rad. Das erste Mal seit weißichwielang hab ich meine Laufrunde verlängert. Eigentlich waren nur 6 km geplant. Aber es lief so super gut und butterweich, also gar nicht mehr wie auf Eiern, es lief einfach und so wurden es 10 Kilometer. Und auch nur in Anbetracht der Tatsache, daß ich am Samstag ja meinen ersten Sprint-Tria in diesem Jahr habe, habe ich nach 5 Kilometern kehrt gemacht.
10 km im 5:22er Schnitt, kamen mir vor wie Wohlfühltempo. Bin selbst überrascht.

Dienstag, 3. Juni 2008

Schwimmen morgens um 6

Ob meine Wasserlage heute etwas schlechter ist, immerhin hab ich gestern ganz schön gefuttert...;o)

Ich konnt`s nicht lassen, ich mußte noch mal Strecke schwimmen, ich weiß, daß ich das nicht soll, und lieber Technik trainineren müsste. Aber in Anbetracht der heißen Außentemperaturen ist davon auszugehen, daß es wohl einige Trias mit Neoverbot geben wird. Da brauch ich das halt noch für den Kopf.

Bin heute mal im Pointzero geschwommen. Auf 1500 m war ich eine Minute schneller, als letzte Woche mit normalem Badeanzug. Also kann ich mir das zumindest auf den Sprintdistanzen kneifen. Das zwar hauchdünne Neopren gibt mir allerdings eine gewisse Sicherheit, was wahrscheinlich quatsch ist. Aber es tut gut ;o) Zeit 37:48. Anschließend hab ich aber noch brav Technik geübt, auf 700 Metern. Zum Abschluß ins (flache) Außenbecken, da läßt sich gut das umschwimmen von verschiedenen Dingen üben. Danach bin ich gleich noch mal im Schwimmanzug und Barfuß über die Außenanlage gejoggt. Na ja, waren nur ca 300 m, aber auch das loslaufen gleich nach der waagerechten Schwimmposition will ja mal geübt sein. Ging super.

Montag, 2. Juni 2008

Intervalle bei 32°C

Na ja, ist vielleicht ein wenig bekloppt, aber ich hatte mir eine Trinkflasche deponiert, und da ich Runden laufen wollte, konnte ich die in den Trabpausen immer wieder ansteuern. War auch gut und notwendig. Die von Vic vorgegebenen 3:36/km konnte ich unmöglich halten. Ich glaube aber auch, wenn die Temperaturen erträglicher wären, wäre das eine im Moment nicht zu meinem Leistungsstand passende Vorgabe. Ich weiß nicht, was Vic sich dabei denkt. Ich bin sie so schnell gelaufen, wie es ging, und wie es die Umstände zuließen. Ich denke, es erfüllt trotzdem den Trainingszweck, wenn man am Limit läuft.

Mit Ein- und Auslaufen waren`s insgesamt 12,5 km. Am Abend waren wir mit meinem Mann, sowie mit Matthias und seiner Frau das Preisgeld vom Run & Bike verfuttern. War super!

Sonntag, 1. Juni 2008

77 Kilometer und Sonne pur!

Gestern war Familientreffen und das ging bis spät in die Nacht. Ich habe mir auch ein/zwei Weizenbier gegönnt (oder waren es doch mehr?). Deshalb hat heute vor 17 Uhr auch nix gewackelt...

Nee, aber die Mittagshitze wollte ich nun doch noch erst vorübergehen lassen. Um 17 Uhr bin ich los, fett mit Sonnencreme bedeckt und habe eine sehr, sehr gemütliche Runde gedreht. Nach 3:20 Stunden war ich wieder daheim. Dies war die erste Radausfahrt, bei der ich nicht nach 60 Kilometern das erste mal platt war. Training scheint anzuschlagen.