Freitag, 18. Januar 2008

Für zwei Stunden bezahlt, 1,5 Stunden effektiv geschwommen, viel Technik und Strecke, dann noch für 10 min in das Blubberbecken. Eine ganze Stunde hatte ich die Schwimmhalle allein für mich, bevor sie um 22 Uhr geschlossen hat.
Am Dienstag hatte ich noch arge Zweifel, ob ich die für heute geplanten 20 km denn durchhalten würde. Irgendwie ist es ja nicht viel, was ich derzeit an Lauftraining absolviere. Nach den heutigen 20,9 km sind jedoch alle Zweifel in den Wind geschlagen. Locker lief`s, schön war`s!

Donnerstag, 17. Januar 2008

Die kleinen Siege sind das Salz in der Suppe...

... des Trainings!

Heut freu ich mich wie blöde, ganz genau so, wie damals, als ich zum ersten Mal 30 min am Stück durchlaufen konnte... Jetzt fehlen mir die Hüfpe-Smileys aus dem Forum, ich würde sie hier tanzen lassen! Ich habe mich heute mit dem Pullbouy 250 m eingeschwommen und dann habe ich mal was versucht, da heute mein Trainier nicht in der Halle war, habe ich das Techniktraining außen vor gelassen. Ich habe den Pullbouy an den Beckenrand gelegt und dann:

Ich bin 500 m ohne Pause und ohne Hilfmittel durchgekrault!!!

Für mich ist das ein Riesen-Riesending. Alles wird plötzlich greifbar, alles, wovon ich eigentlich bisher nur geträumt habe. Natürlich wußte ich, daß ich es schaffen werde, aber jetzt ist alles so wirklich! Ich freu mich so sehr! Ich bin wahnsinnig motiviert!

Ach und ich hätt`s beinahe vergessen: vor dem Schwimmtraining bin ich noch 8 km locker gelaufen.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Das Schwimmtraining am Montag lief wie gewohnt, ohne große Besonderheiten. Ich habe Frederik getroffen, der nun auch endlich beginnt, für Roth zu trainieren.

Nachdem ich am Dienstag morgen vor dem Frühstück eine Stunde auf der Rolle war, bin ich am Nachmittag dann endlich wieder in Laufschuhen unterwegs. Und das zu meiner großen Freude auch nicht allein, sondern mit dem ganzen Haufen. Ich hatte geplant, mir nach 3 km warmlaufen mit etwas Hügeltraining die Kante zu geben, 10 x die 230 m hinaufzubolzen, locker wieder runter, und dann noch 3 km auszulaufen. Das Warmlaufen ging irgendwie zäh, die Beine waren schwer und ließen mich ein wenig an meinem Trainingsplan bzw. an der Kombination des selben mit meinen Zielen, zweifeln.

Aber bereits an den Hügeln merkte ich, daß es immer besser wird und beim Auslaufen war dann alles wieder gewohnt locker.

Mein Trainingsplan sagte ja eigentlich nichts von Hügeln und Tempo und auch nichts von 12 Kilometern, sondern lediglich etwas von "40 min Laufen"..... Hm, so schnell bin ich aber nicht ;-)

Montag, 14. Januar 2008

Viel Zeit auf dem Rad

Am Samstag stand eine Stunde Rad und 30 min Laufen auf dem Plan. Beim morgentlichen Blick aus dem Fenster entschied ich mich für`s Rennrad, was sich unterwegs aber als nicht die beste Idee entpuppte. An der Senke beim Wirchensee mußte ich absteigen und schieben, so glatt war es. Auch gab es hin und wieder ein paar Passagen, die nur ein ganz, ganz vorsichtiges Fahren zuließen. Auch den Füßen hat`s trotz Überschuhen am Ende nur noch wenig Spaß gemacht. So hab ich für 35 km auf dem Rennrad dann unglaubliche 1:50 gebraucht. Danach schnell rein ins Haus, Klamotten getauscht und für 6 km Waldlauf fertig gemacht. Was mir auffällt, ist die recht hohe Anfangsgeschwindigkeit, mit der ich meinen Lauf beginne. Trotzdem strengt es mich weniger an als früher, ich messe ja meinen Puls nicht, aber ich atme viel ruhiger. Und komm mir noch so langsam dabei vor. Zahlt sich hier etwa schon das Training etwas aus?

Am Sonntag entscheide ich mich dann trotz Sonnenschein für`s Treckingrad. Da kann ich meine Füße wenigestens warm verpacken. Die Kilometer 35 bis 42 ziehen sich schrecklich dahin, strengen mich sehr an und ich mache eine kurze Pause und greife meine Verpflegungsreserve (einen Riegel) an. Danach läuft es wieder, trotz Eisklumpen an den Füßen. Nach 2:30 und 50 km bin ich zu Hause.

Gesamtbilanz in dieser Woche: Schwimmen ca. 4 km - Rad 150 km - Lauf 14 km

Samstag, 12. Januar 2008

Elefantenpelle

Heute gehts erst spät in die Halle. Abends, speziell nach 21 Uhr habe ich das Bad immer fast für mich allein. Das ist auch gut so, denn heute möchte ich, nach getaner Arbeit, versteht sich, einmal testen, wie es sich anfühlt, mit dem Neoprenanzug zu schwimmen.

Eigentlich wollte ich Euch jetzt hier mit einem Video erschrecken, aber ich bin zu blöd zum hochladen. Wenn ich mich aber selbst so sehe, versteh ich gar nicht, wie mich mein Schwimmlehrer loben konnte. Was ich da mit den Beinen mache, gleicht eher Aquajogging, denn Kraulen. Na ja, ich denke, das bekomm ich auch noch hin. Hier nur ein Foto, nicht doll, aber ein Foto eben:
Nachdem ich mein Training nach Vorgaben absolviert hatte, beginnt der eigentliche Kraftakt an diesem Abend: Das Anziehen des Neos. Das ist schweißtreibend und geht sehr auf die Fingermuskulatur. Fingermuskulatur? Nee, hab ich nicht, und das merke ich auch.

Das Schwimmen ist dann das reinste Vergnügen und ich möchte gar nicht mehr aufhören. Vielleicht sollte ich nur an Wettkämpfen teilnehmen, bei denen die Wassertemperatur unter 22°C liegt. Für alle, die es nicht wissen: ist das Wasser wärmer, ist Neo-Verbot. Das war bei meinen beiden Volkstrias der Fall. Jetzt kann ich auch die langen Gesichter verstehen, als das Verbot in der Wettkampfbesprechung verkündet wurde. Also nützt es nix: Schwimmen will gelernt sein: OHNE NEO!!!

Das Ausziehen aber auch! Ich weiß gar nicht, was anstrengender war, das Anziehen oder das Ausziehen, speziell das, unter der Gürtellinie. Auch hier gilt wohl: Üben, Üben , Üben!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Zum "Herr der Ringe" gehts heut punkt 20:15 Uhr auf die Rolle! Kurzweiliger 1,5-Stunden-Trip ins Auenland. Bischen geschwitzt sogar. Am Wochenende hoffe ich auf schönes Wetter, ich will RAUS!!!