DAS IST EIN HUNGERAST

Unter dem Motto starteten Anett und ich unseren etwas längeren wöchentlichen Lauf. Ich hatte zuviel gefressen, unter anderem noch ein Nutellabrötchen eine halbe Stunde vor dem Start. Bei Nutella pur hätte ich keine Probleme gehabt ;-), also war das Brötchen schuld. So bekam ich Magenprobleme und mir war schlecht, bevor wir noch die 5 km-Marke hinter uns brachten. Was soll`s echte Kämpfer wie wir kennen keinen Schmerz, schließlich hat Anett ja letztens auch ihre Magenprobleme stillschweigend ertragen. Muß ich jetzt wohl durch.


Auf dem Eisvogelpfad, den wir diesmal in eine andere Richtung einbogen, entdeckten wir wieder einmal wunderbare neue Dinge:



Später, als die Sonne bereits dabei war, rotglühend am Horizont zu versinken, entdeckten wir an einem Teich direkt am Waldrand ein einsames Feuer glimmen... Wir warteten ein Weilchen, keine Menschenseele weit und breit, und da wir ja nicht ewig warten konnten und der doch mittlerweile recht trockene Wald direkt in der Nähe ist, nahm ich mein Handy und rief die 112 an. Dank fotografischer Kartenkenntnisse in meinem Kopf konnte ich auch den Mann am anderen Ende der Leitung mit dem Finger auf der Karte an diese Stelle lotsen. Er wolle sich drum kümmern, sagte er. Hat er auch, denn noch bevor wir den nächsten Ort erreichten, ging dort die Sirene und unmittelbar danach das Martinshorn der Freiwilligen Feuerwehr los. Nur schnell weg hier, hatten wir doch alle vom Abendbrotstisch verjagt...
Bei soviel Aufregung um andere Dinge hatte auch mein Magen keine Lust mehr, mir übel mitzuspielen und mir ging es zunehmend besser. So gut, daß wir beschlossen, die eigentlich 21 km lange Runde noch um zwei Kilometerchen zu erweitern. War ein schöner Lauf!
Bei soviel Aufregung um andere Dinge hatte auch mein Magen keine Lust mehr, mir übel mitzuspielen und mir ging es zunehmend besser. So gut, daß wir beschlossen, die eigentlich 21 km lange Runde noch um zwei Kilometerchen zu erweitern. War ein schöner Lauf!
Erkenntnis des Tages: Lieber schlecht loslaufen und dann nachlegen, als umgekehrt!

Dort begrüßt uns hinter einem Gartenzaun tatsächlich ein Emu. Witzig ist dieser Zusammenhang hier irgendwie... >
Es rollet herrlich, ich fühlte mich großartig. So großartig, daß ich Jürgen auf dem Rückweg an einer Kreuzung nach Km 40 allein auf den kürzeren, 15 km langen Heimweg schickte. Ich hatte noch nicht genug.
Was freu ich mich auf den Radtag morgen, ich habe mir schon eine schöne Strecke ausgesucht!
und nach einem weiteren Kilometer dann auch an die von 

Die jeweils zweiten Versuche bestätigten in groben Zügen das Leistungsvermögen, und frisch geharkt verließen wir diesen originellen Schauplatz. Machen wir wieder!
Von Fünfeichen laufen wir durch den Wald nach Diehlo und biegen auf die Halbmarathonstrecke vom Schlaubetalmarathon ab. 
