Donnerstag, 14. Februar 2008

Lieber nen Hungerast, als schlechtes Dooping

DAS IST EIN HUNGERAST

Unter dem Motto starteten Anett und ich unseren etwas längeren wöchentlichen Lauf. Ich hatte zuviel gefressen, unter anderem noch ein Nutellabrötchen eine halbe Stunde vor dem Start. Bei Nutella pur hätte ich keine Probleme gehabt ;-), also war das Brötchen schuld. So bekam ich Magenprobleme und mir war schlecht, bevor wir noch die 5 km-Marke hinter uns brachten. Was soll`s echte Kämpfer wie wir kennen keinen Schmerz, schließlich hat Anett ja letztens auch ihre Magenprobleme stillschweigend ertragen. Muß ich jetzt wohl durch.











Auf dem Eisvogelpfad, den wir diesmal in eine andere Richtung einbogen, entdeckten wir wieder einmal wunderbare neue Dinge:














Später, als die Sonne bereits dabei war, rotglühend am Horizont zu versinken, entdeckten wir an einem Teich direkt am Waldrand ein einsames Feuer glimmen... Wir warteten ein Weilchen, keine Menschenseele weit und breit, und da wir ja nicht ewig warten konnten und der doch mittlerweile recht trockene Wald direkt in der Nähe ist, nahm ich mein Handy und rief die 112 an. Dank fotografischer Kartenkenntnisse in meinem Kopf konnte ich auch den Mann am anderen Ende der Leitung mit dem Finger auf der Karte an diese Stelle lotsen. Er wolle sich drum kümmern, sagte er. Hat er auch, denn noch bevor wir den nächsten Ort erreichten, ging dort die Sirene und unmittelbar danach das Martinshorn der Freiwilligen Feuerwehr los. Nur schnell weg hier, hatten wir doch alle vom Abendbrotstisch verjagt...

Bei soviel Aufregung um andere Dinge hatte auch mein Magen keine Lust mehr, mir übel mitzuspielen und mir ging es zunehmend besser. So gut, daß wir beschlossen, die eigentlich 21 km lange Runde noch um zwei Kilometerchen zu erweitern. War ein schöner Lauf!

Erkenntnis des Tages: Lieber schlecht loslaufen und dann nachlegen, als umgekehrt!

Mittwoch, 13. Februar 2008

3 km warmlaufen, 10 mal den 230 m langen Hügel an der Kotzgrenze hinauf und langsam wieder hinunter, 3 km auslaufen. Kurz aber knackig. Und hoffentlich wirkungsvoll!

Dienstag, 12. Februar 2008

Gestern wurde es noch später als sonst, daß ich ins Schwimmbad kam, mit dem Ergebnis, daß ich zu 2/3 meiner Trainingszeit das ganze große Schwimmbad für mich alleine hatte. Liegt es nun tatsächlich an der Gunst der späten Stunde, oder daran, daß vielleicht alle guten Vorsätze fettleibiger Mitbürger am 42. Tag des Jahres in den Wind geschossen sind?

Ich weiß es nicht und es ist mir eigentlich auch egal. Mir gefällt das jedenfalls so. Die Intervalle, die ich seit letzter Woche von 25 auf 50 m erweitert habe, bin ich im Vergleich zur Vorwoche um 2 bis 3 sec schneller geschwommen (1:07 auf 1:04). Weil ich dabei nicht ertrunken bin, bin ich richtig stolz drauf und merke, daß der Weg, den ich gehe (oder schwimme) in die richtige Richtung geht. Ich fühle mich wohl im Wasser, genau so wie auf dem Rad und in den Laufschuhen.

Heute morgen war ich dann wieder eine Stunde mit Hape Kerkeling auf dem Jacobsweg unterwegs. "Insider" wissen, daß ich damit meine, daß ich morgens auf der Rolle das Buch "Ich bin dann mal weg" lese. So kann ich mir in Gedanken die Landschaft auf dem Weg nach Santiago de Compostella vorstellen, schwitzen tue ich genauso wie Hape und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Heute Nachmittag wird noch gelaufen.

Sonntag, 10. Februar 2008

Heute war ich wieder einmal mit Jürgen auf dem Rad unterwegs. Diesmal allerdings mit dem Straßenflitzer, denn es hatte in der Sonne heute Mittag satte 17°C. Wir fuhren über einsame Landstraßen zum Schwielochsee, von mir zu Hause sind es genau 30 Kilometer bis zu einem der Strände.

Dort begrüßt uns hinter einem Gartenzaun tatsächlich ein Emu. Witzig ist dieser Zusammenhang hier irgendwie... >KLICK<
Es rollet herrlich, ich fühlte mich großartig. So großartig, daß ich Jürgen auf dem Rückweg an einer Kreuzung nach Km 40 allein auf den kürzeren, 15 km langen Heimweg schickte. Ich hatte noch nicht genug.

Nun brauchte ich keine Rücksicht mehr zu nehmen, und das genoss ich natürlich auch ein wenig. Nach 60 Kilometern wurde es dann aber auch für mich recht zäh, und den Rest des Heimwegs mußte ich dann doch teilweise ganz schön kämpfen. Aber ich habs geschafft, und bin stolz über glatt 75 Kilometer, wenn ich auch 3,5 Stunden dafür gebraucht habe. Schön war`s!
Meine Wochenbilanz schaut somit folgendermaßen aus:
Schwimmen 4,6 km - Laufen 55 km - Rad 158 km

Samstag, 9. Februar 2008

Ein perfekter Samstag

Nachdem ich beim gestrigen Schwimmtraining 1850 m mit allen Schikanen geschwommen bin, war ich schon echt gespannt auf heute, immerhin waren 9° und schönes trockenes Wetter angesagt. So kam es auch und um 13 Uhr saß ich auf meinem Schmuckstück. Irgendwie sind wir wirklich wie füreinander gemacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein Fahrrad besessen, auf dem ich mich so wohl fühlte.
Einige Male bin ich in die Aero-Position, um noch besser den Kontakt und das Gefühl zum Rad zu bekommen. Es wird. 58 wunderschöne, entspannte Kilometer, ab und zu ein Hügel - perfekt war das heute.
Danach schnell ins Haus, nur die Hose und die Schuhe gewechselt und hinaus in den Wald. Ich hab mich sauwohl gefüht, auf diesen anschließenden 14 Kilometern. Könnte ich heute auf der Fitnessskala voten hätten ich volle Punktzahl. Ich fühl mich wirklich topfit. Und noch 2 Jahre und 5 Monate bis zum Ironman.

Die Belohnung für über 70 Kilometern aus eigener Kraft:

Was freu ich mich auf den Radtag morgen, ich habe mir schon eine schöne Strecke ausgesucht!

Freitag, 8. Februar 2008

Duathlon der anderen Art

Der heute geplante längere Lauf schien mir eine gute Gelegenheit, die Sache mit der Weitsprunggrube auf dem Eisvogelpfad zu testen. Nach 5 für mich recht zäh laufenden Kilometern kamen wir dort an,
und nach einem weiteren Kilometer dann auch an die von Anett entdeckte Weitsprunggrube.
Ein wenig warmgelaufen waren wir ja, und so schritten wir zur Tat:


Erst Anett, weit wie ein Hase:

Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen!

Dann ich...

... fast wie ein Fuchs (ich wußte gar nicht, daß Füchse springen können) - oder was will mir geneigter Erbauer dieser Sportstätte damit sagen... ;-)

Die jeweils zweiten Versuche bestätigten in groben Zügen das Leistungsvermögen, und frisch geharkt verließen wir diesen originellen Schauplatz. Machen wir wieder!


Von Fünfeichen laufen wir durch den Wald nach Diehlo und biegen auf die Halbmarathonstrecke vom Schlaubetalmarathon ab.
Ab hier rollts bei Anett und mir so richtig gut, die letzten 8 Kilometer sind das reinste Vergnügen. Nach 21,5 km sind wir wieder da, wo wir vor 2:18 h losgelaufen waren. Schön war`s. Und für unseren Martin haben wir auch einen Pfad entdeckt:

Mittwoch, 6. Februar 2008

So, nach dem Turbo-Loading und 3 km Erwärmung dann die Intervalle. Ich hatte mir vorgenommen, wenn ich alle 8 in unter 1:45 schaffe, dann erhöhe ich beim nächsten Mal auf 10. Und so sah es am Ende aus:
1:35(4:00) / 1:38(4:07) / 1:39(4:09) / 1:43(4:18) / 1:43(4:18) / 1:37( 4:04) / 1:41(4:13) / 1:43(4:18)

Erkenntnis des Tages: Nutella macht schnella ;-)