So hoffe ich zumindest. Denn eigentlich habe ich heute Ruhetag, aber es gibt zwei Gründe, abzutauchen: der Erste ist der notwendigste: letzte Woche kam ich nicht dazu. Der Zweite ist der angenehme - oder auch nicht, wie man es nimmt: Katzen oder Kater sind bekanntlich wasserscheu. Und ich, ich hab nun doch vom Halbmarathon meinen verdienten Muskelkater bekommen. Und ich hatte schon befürchtet, ich hätte nicht alles gegeben, am Samstag ;o). Aber da war er ja heute nun und deshalb bin ich ins Schwimmbad - oder doch nicht deshalb... ;o)
Lange Rede, kurzer Sinn: 2 x 500 m, danach 300 m Paddels, 1000 m Pullbuoy und Tempoverschärfung, 200 m ausschwimmen - Ende - gut wars.
Montag, 10. November 2008
Sonntag, 9. November 2008
Off Road

Der nach dem gestrigen Halbmarathon befürchtete Muskelkater blieb weitesgehend aus. Nur ein leichtes Ziehen in den Adduktioren blieb zurück und ich wollte eigentlich heute gemütlich rollen. Entweder, wenn das Wetter nochmal mitspielt, über die Landstraße mit meinem Blitz oder aber auf der Rolle.
Doch auch mein Mann brauchte nach der gestrigen Geburtstagsfeier bei unserem Nachbarn ein bischen "Freilauf" - oder besser gesagt: frische Luft ;o) So entschieden wir uns für eine gemeinsame Mountainbike-Runde durch die Wälder ums Schlaubetal und entdeckten verlassene Forsthäuser, verwunschene Seen, kleine Bächlein - kurz, wir entdeckten Orte direkt vor unserer Haustür, die wir noch nicht kannten. 
Bis auf die Tatsache, das bereits mein Gaul nach 8 Kilometern scheute und mich abwarf, wobei ich mir leicht das Knie ledierte, war`s eine schöne 3-Stündige Runde, und nun bin ich schon wieder platt ;o) Jetzt schnell was futtern und in zwei Stunden gehts dann auf nach Cottbus, zum Rosenstolz-Konzert. Freu mich drauf!
Samstag, 8. November 2008
Nun muß ich wohl...
... was? Auflösung später! Regen prasselt aufs Dachfenster, als heute morgen um 6:30 Uhr der Wecker fiept - Samstags, so bekloppt können auch nur wir Sportler sein. Uah, Regen und keine Aussicht auf Besserung. Halbmarathon in Forst, ich wills probieren, eine neue Bestzeit zu laufen. Meine alte steht seit April 2007 bei 01:38:54 und es wird Zeit, sie zu zersägen. Meine letzte Zehnerzeit von vor 14 Tagen ist da nicht so zuversichtlich, und wenn, dann nur um Sekunden. Aber einen Versuch ist es wert, die Strecke ist flach und schnell - und hässlich. 10,55 Kilometer auf dem Neiße-Damm hin und das ganze wieder zurück. Schön blöd, nur laufen, nicht gucken müssen, keine Kurven... so mag ich das ;o) Anett ist kurz nach halb 8 bei mir und wir fahren zusammen nach Forst. Sind viel zu zeitig da, da wir uns heut nicht verfahren haben, es aber in der Zeiplanung mit drin war. Also haben wir noch ein bischen Zeit, uns voll motiviert auf das Wesentliche zu konzentrieren:

Kommentar halte ich gerade für überflüssig, ich denke, die Motivation spring aus unser beider Gesichtern - unglaublich. Das Geheimnis unserer Erfolge ;o)

Immer noch Regen, Regen, Regen. Wir laufen uns mit Ganzkörperkondom warm, um nicht schon vor dem Start durchzuweichen, treffen auch noch Ralf aus dem RW-Forum und dann gehts auch schon los. Ich finde recht rasch mein Tempo, es geht mir gut und irgendwann stecke ich mittendrin in einer Truppe von 4 Jungs, das Tempo passt hervorragend. Schräg rechts einer vor mir, schräg links einer leicht hinter mir, und zwei rechts und links hinter mir - ich komm mir vor wie Paula mit ihren Hasen. Geil, die Jungs machen ihre Späße, daß sie es motivierend finden, mir hinterherzulaufen... na ja, Kerle ;o) Irgendwann bedauern sie es, daß ich gleich meinen Wendepunkt habe, ich laß sie weiter bedauern, Kilometer 5 folgt und sie machen Platz, ich lauf aber weiter - die Verwirrung ist groß - Wie, Du willst den Halben laufen? Hehe, ja, will ich. Und dann meine Frage, was sie für ein Zeitziel haben. "Irgendwas zwischen 1:40 und 1:35" "Ich hätte gern ne 1:36" sage ich "Kriegt Ihr das hin" "Für Dich tun wir alles..." Na dann kann ja nix mehr schiefgehen. Toll! An Kilometer 8 kommen mir zum ersten Mal Zweifel auf, das Tempo so halten zu können. Ist schon arg. Aber ich bleibe gut dran, es ist unwahrscheinlich motivierend, mit den Jungs zu laufen. Nach etwa 9 Kilometern haben wir die erste Frau eingeholt - jetzt bekomm ich noch mal Aufwind und bin mir sicher, es zu packen. Bis etwa Kilometer 15. Von da an wär ich am Liebsten gegangen, immer wieder war ich nahe dran, abreißen zu lassen, einer der Jungs hat sich dann auch abgesetzt, und sein eigenens Ziel verfolgt, ein anderer übernahm nun die direkte Führungsarbeit. Das war so Klasse, er hat so auf mich geachtet und ich hab so gelitten ;o) Sobald ich auch nur einen Meter nach hinten wich, kam sofort die Aufforderung, zuzumachen und das er sich hier nicht umsonst die ganze Mühe macht... Ohne ihn hätt ich abreißen lassen, ganz sicher. Etwa 800 m vorm Ziel hat er mir dann Glück gewünscht und hat noch einen vor ihm laufenden Ak-Konkurenten eingeholt, im Ziel wurde ich dann jubelnd empfangen.
Na ja: ich habs geschafft!!! Mit einer persönlichen Bestzeit von 01:36:31 und dem Gesamtsieg bin ich sauglücklich und saukaput! Ohne die Jungs, speziell ohne Wieland, hätt ich das nie und nimmer gepackt. Das war so richtig Klasse! Deshalb mußte er auch mit aufs Foto, und auch wenn es ein bischen verwackelt ist: es gehört in diesen Blog.
Anett hatte noch ne nette Überraschung im Rucksack, die haben wir uns natürlich noch schmecken lassen :o) So, und nun muß ich wohl: die Aktion Bertlich-Marathon sub 3:30 starten, denn Daniels sagt mir eine relativ sichere 3:27:50 voraus, also für den ungünstigsten Fall. Ob ich dort dann das Glück habe, von jemandem gezogen zu werden, bezweifle ich allerdings. Seit heute weiß ich diesen Bonus jedenfalls zu schätzen. Das hatte ich ja bisher noch nicht. Und es war ne harte Nummer heute. Ich werde es also in Bertlich angehen und wenn es schiefgeht, werde ich es überleben, aber ich will es wenigstens versuchen.

Kommentar halte ich gerade für überflüssig, ich denke, die Motivation spring aus unser beider Gesichtern - unglaublich. Das Geheimnis unserer Erfolge ;o)
Immer noch Regen, Regen, Regen. Wir laufen uns mit Ganzkörperkondom warm, um nicht schon vor dem Start durchzuweichen, treffen auch noch Ralf aus dem RW-Forum und dann gehts auch schon los. Ich finde recht rasch mein Tempo, es geht mir gut und irgendwann stecke ich mittendrin in einer Truppe von 4 Jungs, das Tempo passt hervorragend. Schräg rechts einer vor mir, schräg links einer leicht hinter mir, und zwei rechts und links hinter mir - ich komm mir vor wie Paula mit ihren Hasen. Geil, die Jungs machen ihre Späße, daß sie es motivierend finden, mir hinterherzulaufen... na ja, Kerle ;o) Irgendwann bedauern sie es, daß ich gleich meinen Wendepunkt habe, ich laß sie weiter bedauern, Kilometer 5 folgt und sie machen Platz, ich lauf aber weiter - die Verwirrung ist groß - Wie, Du willst den Halben laufen? Hehe, ja, will ich. Und dann meine Frage, was sie für ein Zeitziel haben. "Irgendwas zwischen 1:40 und 1:35" "Ich hätte gern ne 1:36" sage ich "Kriegt Ihr das hin" "Für Dich tun wir alles..." Na dann kann ja nix mehr schiefgehen. Toll! An Kilometer 8 kommen mir zum ersten Mal Zweifel auf, das Tempo so halten zu können. Ist schon arg. Aber ich bleibe gut dran, es ist unwahrscheinlich motivierend, mit den Jungs zu laufen. Nach etwa 9 Kilometern haben wir die erste Frau eingeholt - jetzt bekomm ich noch mal Aufwind und bin mir sicher, es zu packen. Bis etwa Kilometer 15. Von da an wär ich am Liebsten gegangen, immer wieder war ich nahe dran, abreißen zu lassen, einer der Jungs hat sich dann auch abgesetzt, und sein eigenens Ziel verfolgt, ein anderer übernahm nun die direkte Führungsarbeit. Das war so Klasse, er hat so auf mich geachtet und ich hab so gelitten ;o) Sobald ich auch nur einen Meter nach hinten wich, kam sofort die Aufforderung, zuzumachen und das er sich hier nicht umsonst die ganze Mühe macht... Ohne ihn hätt ich abreißen lassen, ganz sicher. Etwa 800 m vorm Ziel hat er mir dann Glück gewünscht und hat noch einen vor ihm laufenden Ak-Konkurenten eingeholt, im Ziel wurde ich dann jubelnd empfangen.
Na ja: ich habs geschafft!!! Mit einer persönlichen Bestzeit von 01:36:31 und dem Gesamtsieg bin ich sauglücklich und saukaput! Ohne die Jungs, speziell ohne Wieland, hätt ich das nie und nimmer gepackt. Das war so richtig Klasse! Deshalb mußte er auch mit aufs Foto, und auch wenn es ein bischen verwackelt ist: es gehört in diesen Blog.
Anett hatte noch ne nette Überraschung im Rucksack, die haben wir uns natürlich noch schmecken lassen :o) So, und nun muß ich wohl: die Aktion Bertlich-Marathon sub 3:30 starten, denn Daniels sagt mir eine relativ sichere 3:27:50 voraus, also für den ungünstigsten Fall. Ob ich dort dann das Glück habe, von jemandem gezogen zu werden, bezweifle ich allerdings. Seit heute weiß ich diesen Bonus jedenfalls zu schätzen. Das hatte ich ja bisher noch nicht. Und es war ne harte Nummer heute. Ich werde es also in Bertlich angehen und wenn es schiefgeht, werde ich es überleben, aber ich will es wenigstens versuchen.Prost!
Donnerstag, 6. November 2008
Einfach laufen
Nach fast 8 Stunden Computerlehrgang bin ich kurz nach 16 Uhr dann in die Laufschuhe, ich musste einfach raus. Obwohl eigentlich in der Recom-Woche ausschließlich GA1 auf dem Plan steht, konnt ich nicht anders - 13 Kilometer in 1:08 ist eigentlich komplett bekloppt, aber mir war irgendwie so. Wieder mal "Frei Schnauze" raus und durch die Gegend, einfach Laufen, Rosenstolz im Ohr. Ich hätte heute irgendwie einen Marathon laufen können, aber im Hinblick auf Samstag war wohl das Tempo schon ne Nummer zu hoch. Na ja, wir werden sehen. Heut jedenfalls wars gut für mich.
Dienstag, 4. November 2008
Locker gelaufen...
... mit Anett! Ich habe Recom-Woche und deshalb stand heute statt des sonst für den Dienstag üblichen Tempo-Trainings eine lockere 60-min-Laufeinheit an und da freute ich mich richtig drauf. Noch mehr, da es mit Anetts Plan auch passte und so liefen wir am Oder-Spree-Kanal entlang Richtung "Insel", vorbei an meiner alten Schule, auf dessen Sportplatz der Sportverein "Dynamo Eisenhüttenstadt" sein Fußballtraining unter Flutlicht absolvierte und nutzten die Chance, nachzufragen, ob wir dort ab und an zum Bahntraining erscheinen dürfen. Danach hab ich Anett verdonnert, mit mir meinen alten Schulweg zu laufen, das tue ich ab und an. Nach insgesamt 1:11 Stunden und fast 11 Kilometern pausenlosem Plappern waren wir wieder am Ausgangspunkt und - schön war`s!
Sonntag, 2. November 2008
Wolkenlauf
Ok, ich hätte auch Nebellauf schreiben können, aber das würde diesen Lauf zu einem trüben, alltäglichen, stinknormalen, für diese Jahreszeit eben notwendigen Lauf degradieren. War aber nicht so. Frei Schnauze losgelaufen, das mach ich nicht so oft, meist weiß ich vorher ganz genau, wo ich lang will und wieviele Kilometer mir das beschehren wird. Diesmal bin ich an jeder Wegkreuzung nur meiner Laune gefolgt, Musik in den Ohren, mitten im Zauber der Wolken, die auf die Erde gekommen waren. 10 Kilometer führten mich dann sogar auf der Marathonstrecke entlang, auf der noch immer die mit Sägespäne gemalten Pfeile die Richtung wiesen. 
Mit pitschnassen Haaren vom Nebel - äh den Wolken und nach 2:30 und 25 Kilometern war ich dann wieder zu Hause. Dort wartete Rolle nebst DVD und da ich mir einen Bonus von 30 min herausgelaufen hatte, war nach dem Film nach 1,5 h dann auch glücklicherweise Schluß mit der Strampelei. Danach bin ich noch ins Schwimmbad.... neeee, nur in meine Badewanne! Und jetzt, jetzt bin ich so richtig schön kaput und freu mich auf meine Rekom-Woche.
Samstag, 1. November 2008
Auf der Flucht
Neben familiären Verpflichtungen verhinderten auch meine durch den gestrigen Abend weizenbierkontaminierten Glykogenspeicher einen früheren Start meines heutigen Trainings ;o)
Die Sonne gab sich alle Mühe, den schlechten Ruf des heute beginnenden "trüben Monats" zu vertuschen. Und so saß ich dann endlich um 15 Uhr auf meinem Blitz, das Thermometer zeigte 13 Grad, Herz was willst Du mehr. Kaum Wind, die Sonne auf dem Rücken, surrten die Räder den Asphalt entlang. Dorthin, wo die Neisse in die Oder mündet, wollte ich fahren. Und von dort dann auf den Oderdamm nach Eisenhüttenstadt und dann zurück nach Hause. Wollte! An der Neissemündung angekommen, unterbach ein Bauzaun meine Fahrt, der Damm bis nach Eisenhüttenstadt ist für Radfahrer gesperrt, ich konnte nur in der Ferne ein paar Baufahrzeuge erkennen - Pech gehabt, also Planänderung. Keine Karte dabei, Frei Schnauze nach Himmelsrichtung weiter, unplanmäßige 5 km-Holperstrecke hässlich zu fahren. Viel zu schnell färbte die untergehende Sonne den Abendhimmel glutrot, das sah zwar phantastisch aus, jedoch war ich noch 20 km von zu Hause entfernt. Also Sporen gegeben, das war dann kein GA1 mehr, die einbrechende Dunkelheit und die Tatsache, keine Beleuchtung am Rad zu haben ließen mir jedoch keine Wahl. Aus den ursprünglich geplanten 2,5 Stunden wurden dann leider nur 1:54 und 52 Kilometer, aber das ist auch in Ordnung.
Die Sonne gab sich alle Mühe, den schlechten Ruf des heute beginnenden "trüben Monats" zu vertuschen. Und so saß ich dann endlich um 15 Uhr auf meinem Blitz, das Thermometer zeigte 13 Grad, Herz was willst Du mehr. Kaum Wind, die Sonne auf dem Rücken, surrten die Räder den Asphalt entlang. Dorthin, wo die Neisse in die Oder mündet, wollte ich fahren. Und von dort dann auf den Oderdamm nach Eisenhüttenstadt und dann zurück nach Hause. Wollte! An der Neissemündung angekommen, unterbach ein Bauzaun meine Fahrt, der Damm bis nach Eisenhüttenstadt ist für Radfahrer gesperrt, ich konnte nur in der Ferne ein paar Baufahrzeuge erkennen - Pech gehabt, also Planänderung. Keine Karte dabei, Frei Schnauze nach Himmelsrichtung weiter, unplanmäßige 5 km-Holperstrecke hässlich zu fahren. Viel zu schnell färbte die untergehende Sonne den Abendhimmel glutrot, das sah zwar phantastisch aus, jedoch war ich noch 20 km von zu Hause entfernt. Also Sporen gegeben, das war dann kein GA1 mehr, die einbrechende Dunkelheit und die Tatsache, keine Beleuchtung am Rad zu haben ließen mir jedoch keine Wahl. Aus den ursprünglich geplanten 2,5 Stunden wurden dann leider nur 1:54 und 52 Kilometer, aber das ist auch in Ordnung.
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