Donnerstag, 31. Juli 2008

Sommer, Sonne, Triathlontraining

Was gibt es Schöneres im Sommer, als mit dem Rad den warmen Wind auf der Haut zu spüren, an einem See anzuhalten, ein bischen zu schwimmen, ein bischen relaxen und dann noch mal über die sanften Hügel ein bischen in die Pedale zu treten?So geschehen heute, zusammen mit dem frischgebackenen Roth-Finisher Frederik. Am See haben wir uns nach dem Schwimmen (oder sollte ich es doch lieber "baden" nennen?) ein eiskaltes Weißbier in der langsam tiefer hängenden Abendsonne gegönnt. Die restlichen 25 Kilometer nach Hause mußten wir dann schon ein wenig zügiger fahren, um nicht von der einbrechenden Dunkelheit eingeholt zu werden. 65 Kilometer stehen am Ende auf dem Tacho.

Richtig schön war`s.
Der Juli endet somit mit folgenden Daten:
Schwimmen 25 km - Rad 597 km - Lauf 187 km

Mittwoch, 30. Juli 2008

Vor den Erfolg setzten die Götter den Schweiß...


... oder so ähnlich hieß das doch!

Kein Lüftchen weht, der Himmel ist den ganzen Tag schon wolkenverhangen, aber es ist schwül. Nützt ja nix, gegen 18 Uhr zerre ich die Rolle aus der Scheune - Programm wie letzte Woche - nur diesmal mit MP3-Player in den Ohren, da macht sogar die Schinderei Spaß. Irgendwann bekomme ich dann mit, daß ich mitleidig beobachtet werde. Als ich es bemerke, schaut er verächtlich weg. Tzzzz........Geschwitzt hab ich reichlich, weil der Wind komplett fehlte, wenn es also nach dem alten Sprichwort ginge, dann werd ich ja Erfolge haben... nicht auszudenken ;o)

Dienstag, 29. Juli 2008

Intervalle wider Willen - oder doch nicht?

Das ist so mal nix Neues. Ich mag sie nicht, überhaupt nicht, ich werde sie nicht mögen, aber ich möchte schnell laufen, also muß ich sie dulden. So ist das eben, manchmal muß man auch etwas tun, was weniger schön ist, um seine Ziele zu erreichen. Für einen Marathon oder Ultra muß man lange und weit laufen. Das empfinde ich auch meist nicht besonders schön. Aber der Wettkampf selbst, das "ins Ziel schweben" - für diese Momente lohnt sich das alles. Alles. Eben auch Intervalle. Und wenn ich mir`s recht überlege - eigentlich mag ich ja Intervalle doch.... wenn ich sie hinter mir habe - was komm ich mir dann immer spritzig und dynamisch vor....

Nachdem ich heute morgen um 6 Uhr am Beckenrand stand, um in den mir bleibenden 40 effektiven Minuten bis ich zur Arbeit muß, 64 Bahnen abzureißen, hatte ich mir dann irgendwie damit angefreundet, wegen des ach so heißen Wetters doch heute auf Tempotraining zu verzichten. Und dann lese ich bei Anja im Blog, daß sie es getan hat.... und wie!!! Und dann hoffe ich auf Matthias, daß wir zusammen laufen, denn dann bliebe es bei einem Genusslauf.... und dann sagt er für heute ab.... Hmmmmh - toll! Na und! Mach ich trotzdem so! Suche mir auf der Karte schon eine schöne schattige Strecke entlang der Schlaube aus.... Und dann, so kurz nach 7, als die Temperaturen bereits drastisch auf 29,5 Grad gesunken waren- dann spür ich plötzlich den Drang, doch meine Intervalle zu laufen. Gibts das? Na gut, das muß ich nutzen, fahr auf die Eisenhüttenstädter Insel, da kann ich schöne Runden unterschiedlicher Länge laufen und mir eine Wasserflasche deponieren. Gesagt - getan. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Nach 15 min einlaufen 5 Tausender 4:37 - 4:31 - 4:31 - 4:38 - 4:31

Danach noch gemütlich austraben - macht in der Summe 13 Kilometer für den Tag. Yes!!!
Für Lizzy: KATZENKINO

Montag, 28. Juli 2008

Ruhetag

Der heutige Ruhetag steht ganz im Dienste meiner Tiere:



das Aquarium wird entkrautet, der Kater bekommt wieder mehr zu sehen in seinem Heimkino und der Hund bekommt eine lange Hunderunde. Die aber erst nach 20 Uhr, als die Temperaturen langsam wieder erträglich werden. Schließlich ist er nicht mehr der Jüngste und hat dickes Fell. Ein paar Impressionen von "bei mir hinterm Haus"...

Volles Programm am Wochenende

Ja, dieses Wochenende bin ich also allein (dachte ich zumindest). Aber von Langeweile keine Spur. Samstag morgen habe ich erst meinen Mann und dann meinen Sohn "on Tour" geschickt. Als Letzterer dann das Anwesen verließ, stand die Sonne schon hoch am Himmel. Tria-Zweiteiler an, rauf auf`s Rad. Das Thermometer zeigte schon deutlich über 30 Grad, als ich gegen 11 Uhr gut sonnengecremt losfahre.
Nach 54 Kilometern, bei denen nicht einmal mehr der Fahrtwind für Abkühlung sorgte, stelle ich das Rad zu Hause ab und schlüpfe nicht wie sonst sofort in die Laufschuhe, sondern gehe erst einmal ins wegen seiner dicken Mauern kühle Haus. Kühle mich selbst ein paar Grad runter - auch von innen mit einem eiskalten Franziskaner Alkoholfrei. Nach etwa 10 min gehts dann bei mittlerweile 39 ° C hinaus zum Lauf, der mich aber in den hoffentlich schattigen Wald führt. Als ich nach 4 km am Waldsee ankomme, kniee ich mich auf den Steg, um an das Wasser zu gelangen, welches ich mir dann über den Kopf und den Rücken schöpfe. So erfrischt mache ich mich auf den Rest des 9km-Laufes. Das war eine ziemliche Tortur, aber Triathlons finden auch im Sommer und oft bei größter Mittagshitze statt. Da sollte man sowas vorher wenigstens mal gemacht haben - finde ich!

Am Abend mache ich dann einen Grillabend mit meinem Hund und meinem Kater und ich lese den Bericht von Udos 24Stundenlauf - gigantisch!


Sonntag schlaf ich bis 9!!!
Das ist selbst für mich lange. Nach einem gemütlichen Frühstück stelle ich fest, daß ich an der Stelle auf dem Rücken, an der der Zweiteiler nach oben gerutscht ist, einen fetten Sonnenbrandstreifen habe. Also habe ich dann für heute den Einteiler gewählt. Ich hatte mir eine schöne Strecke ausgesucht, über 50 km bis zum Schwielochsee wollte ich fahren, einem Urlaubsparadies für Wassersportler und Sonnenhungrige.
Und weil Urlaubswetter ist, wollte ich mir wenigstens ein kleines Gefühl davon holen. Am See angekommen, entledige ich mich des Helmes, der Strümpfe und der Radschuhe, und springe hinein. So ein Einteiler ist halt ne feine Sache. Außerdem kühlt er dann noch angemehm beim Weiterfahren. Weitere 30 Kilometer führen mich dann nach Hause, wo schon meine Tochter mit dem Mittagessen wartet. Was für eine freudige Überraschung.
Nach dem Essen und einem kleinen Schläfchen fahre ich am Abend noch in die Schwimmhalle, reiße 1900 m am Stück ab und laufe danach noch meine 5km-Runde. Als ich dann nach Hause komme, sind 3/4 der Familie wieder vereint, es gibt viel zu berichten.

Freitag, 25. Juli 2008

Geiler Sommer

Es ist ein geiles Sommerwetter, auch wenn ein paar Gewitterschauer heute Nachmittag herunterprasseln. Ich liebe den Sommer, nur, seit ich Triathletin bin, habe ich ein Problem mit zuviel Wärme.... nein, nicht beim Training, nicht beim Laufen oder Rad fahren.... ich hab die Hosen voll, wenn es heißt: Neo-Verbot.

Und darauf deutet alles hin. Ok, nächte Woche steht nur ein Sprint an, 750 m sind überhaupt kein Problem (1500 ja eigentlich auch nicht, aber der Kopf....). Und deshalb hab ich mich entschlossen, das Techniktraining erst einmal für die nächsten zwei Wochen etwas stiefmütterlich zu behandeln. Schließlich werde ich an meiner Schwimmzeit in dieser Saison nichts Elementares mehr ändern. Aber ich muß Strecke schwimmen ohne Neo. Das brauch ich. Und bei dieser Gelegenheit habe ich heute im leeren Hallenbad gleich mal auf die Uhr geschaut. 500 m in 12:14 - 1000 in 24:34. Das ist für mich völlig ok, im Januar habe ich nach Luft japsend hier knapp über 30 min gebraucht.

Nach gesamt 1800 m am Stück mußte ich raus, wenn ich nicht nachzahlen will, und so bin ich gleich in die Laufsachen und hab anschließend noch eine wunderschön-lockere 5 km-Runde in den Sonnenuntergang gemacht.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Schnell laufen lernt man nur durch schnell laufen

Leider. Eigentlich mag ich nämlich nicht schnell laufen. Aber ich will ja schnell laufen... ;o)

Also Tempo- sprich Intervalltraining. Nach 3,5 km einlaufen dann 5 x 1000 m mit je 3 min Pause. Das erste und das letzte Intervall bin ich mit 4:42 gelaufen - es ging bergauf, seicht, aber stetig, und das schlaucht. Die anderen 3 mittendrin jeweils exakt mit 4:25. Danach hatte ich noch über 5 km zum Auslaufen, da begann dann das Training schön zu werden.

Ich habe mir noch einmal Gedanken über den Herbstmarathon gemacht... Ich werde den Trainingsplan wie angedacht abarbeiten. Darin wird viel, sehr viel im Marathontempo gelaufen. Wenn ich das nicht sicher draufhabe am Ende des Planes, wird es 2008 keinen Bestzeitenversuch geben. Definitiv nicht. Vielleicht suche ich mir dann nur einen schönen Landschaftsmarathon. Oder ich wage es doch noch einmal an den Mittelpunkt der Erde, vielleicht gibts ja wieder kurzfristig eine Startnummer, so wie bei meiner Premiere 2006. Wir werden sehen - und entspannen. Ich lauf schon noch mal die 3:29 auf den Marathon. Ganz bestimmt - irgendwann!