Wunderschön, gestern abend im Regen durch meinen Wald zu laufen. Eigentlich hatte ich mir heute vorgenommen, auf das Vogelgezwitscher zu lauschen. Aber alles war eigenartig ruhig. An manchen Stellen stehen die Gräser bis zum Knie, was zur Folge hat, daß ich mit patschnassen Beinen und Füßen nach Hause komme.
Heute habe ich mich für meine erste Mitteldistanz im Kraichgau am 14. Juni nächsten Jahres angemeldet. Ich habe das Datum in den Trainingsplan eingegeben und müsste mit der Vorbereitung Mitte Oktober starten.
Nun weiß ich noch nicht, wie ich das machen soll, ich wollte ursprünglich noch einen Marathon auf Bestzeit Ende November laufen. Ich hadere diesbezüglich schon länger mit mir. Wenn ich das tue, dann muß ich mich ab September gezielt darauf vorbereiten. Viel lieber würde mich aber nach der Triathlon-Saison in die sogenannte "Off-Saison" begeben und dann planmäßig in den Halbdistanzplan einsteigen. Und den Bestzeitenmarathon verschieben. Auf das Jahr meiner ersten Langdistanz. Macht sicher mehr Sinn.... Ich muß nachdenken....
Freitag, 11. Juli 2008
Donnerstag, 10. Juli 2008
Unmotiviert - aber nur beim Schreiben
Ich bin derzeit ein wenig faul, was die Bloggerei betrifft, sowohl in meinem eigenen, als auch in anderen Blogs. Trainingstechnisch sieht es auch eher milde aus, was ich so zwischen den Wettkämpfen mache, gerade soviel um die Form zu halten (und vielleicht noch ein wenig zu steigern) und gerade so wenig, um zu regenerieren.
Den HCM habe ich am Montag doch tatsächlich noch in den Beinen gespürt. Das wird wohl das Karacho auf der Radstrecke gewesen sein. Aus diesem Grund habe ich Montag auch nicht trainiert.
Am Dienstag waren die Beine dann, speziell nach dem morgentlichen Schwimmtraining, wieder recht frisch. Beim Schwimmen versuche ich den Stil umzustellen, den Ellebogen höher zu nehmen, und den Zug nicht unter- sondern neben dem Körper zu führen. Ich komme mir im Wasser vor, wie ein Mähdrescher. Ich hoffe, das bessert sich. Aber das kühle Wasser tat den Beinen gut, so daß ich am Nachmittag 14 Kilometer auf dem Damm inkl. 5 x 1000 Intervall laufen konnte.
Am Mittwoch bin ich mal mit dem Mountainbike zur Arbeit gefahren - ich hatte richtig Lust drauf. Die 13 km hin sind nicht so der Hit, machen aber die Beine locker. Den Heimweg habe ich dann um 10 km verlängert und hab mir die Sporen gegeben. Es geht ohnehin ziemlich viel bergauf und die breiten Gummis klebten höllisch auf dem Asphalt. Feuer Frei Marianne, bis die Oberschenkel brennen. Hat Spaß gemacht und meine Straßenkleidung war patschnass!
Am Abend bin ich dann nochmal in die Schwimmhalle und habe 1,5 Stunden an meinem neuen Stil gefeilt. Na ja, mit Flossen ging es schon ganz gut, ohne die ersten 2 Bahnen auch. Aber dann kommt der Mähdrescher wieder durch. Na ja, wird schon werden - irgendwie . Das Saisonziel war, 1500 m durchkraulen zu können, das habe ich erreicht. Nur nicht ungeduldig werden. Der nächste Winter kommt bestimmt.
Noch ein paar Bildchen von Hamburg:
Die letzten Meter der Schwimmstrecke
Schwimmausstieg der Sprintler am Samstag
Ich auf der Laufstrecke
Noch ca 400 m bis ins Ziel
Mit Frederik im Ziel
Martin hat auch fotografiert, seine Bilder von mir und Falk sind hier zu finden: KLICK Anschauen lohnt sich, denn er hat mich schon in den unmöglichsten Augenblicken erwischt. Der Strolch... ;o)
Montag, 7. Juli 2008
Hamburg City Man 2008
Es war ein Erlebnis der Sonderklasse! Triathlon pur - die Weltcup-Entscheidungen live erlebt und selber getriathletet.
Was soll man groß schreiben, die Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Hier der Link und dann Startnummer 11484 eingeben....
Nur ganz kurz:
Schwimmen:
Die Strecke kam mir ewig vor, die Zeit ist eine Katastrophe, obwohl es nicht so schlecht lief, wie die Zeit vermuten lässt. Alle anderen, die ich fragte, haben ebenfalls grottige Zeiten: man sagt, die Strecke war zu lang. Das Gefühl hatte ich auch bereits während des Schwimmens, als es kein Ende nehmen wollte und ich noch nicht wußte, wie lange ich unterwegs bin. 37!!!! Minuten ist die traurige Bilanz.... ;0)
Rad:
Laut Streckenplan ist läßt Hamburg eine gerade, flache Strecke vermuten. Ich bin verwundert über die wirklich vielen Steigungen, und so gerade wie es aussah, war es auch nicht. Aber mit tollen Ausblicken auf den Hafen. Klasse. Auch meine Zeit finde ich Klasse, 1:15!
Lauf:
Weil ich großkotzigerweise weiß, daß ich laufstark bin, hab ich beim Radfahren keine Kräfte geschont, das habe ich dann auf den ersten Kilometern schon gespürt. Ich bin zwar konstant gelaufen, aber die ersten Kilometer taten etwas weh. Der Lohn der Mühe war der gigantischste Zieleinlauf, den ich in den fast 4 Jahren meines Sportlerdaseins erleben durfte!
Hamburg hat sehr lange Wechselwege, deshalb werden die in den Ergebnislisten auch extra ausgewiesen, schlagen sich aber trotzdem auf die Gesamtzeit nieder. Diese beträgt bei mir 2:49 und bringt mir den 7. Ak-Platz von 75 und den 57. Gesamtplatz Frauen von 358!
Herz, was willst Du mehr!
Was soll man groß schreiben, die Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Hier der Link und dann Startnummer 11484 eingeben....
Nur ganz kurz:
Schwimmen:
Die Strecke kam mir ewig vor, die Zeit ist eine Katastrophe, obwohl es nicht so schlecht lief, wie die Zeit vermuten lässt. Alle anderen, die ich fragte, haben ebenfalls grottige Zeiten: man sagt, die Strecke war zu lang. Das Gefühl hatte ich auch bereits während des Schwimmens, als es kein Ende nehmen wollte und ich noch nicht wußte, wie lange ich unterwegs bin. 37!!!! Minuten ist die traurige Bilanz.... ;0)
Rad:
Laut Streckenplan ist läßt Hamburg eine gerade, flache Strecke vermuten. Ich bin verwundert über die wirklich vielen Steigungen, und so gerade wie es aussah, war es auch nicht. Aber mit tollen Ausblicken auf den Hafen. Klasse. Auch meine Zeit finde ich Klasse, 1:15!
Lauf:
Weil ich großkotzigerweise weiß, daß ich laufstark bin, hab ich beim Radfahren keine Kräfte geschont, das habe ich dann auf den ersten Kilometern schon gespürt. Ich bin zwar konstant gelaufen, aber die ersten Kilometer taten etwas weh. Der Lohn der Mühe war der gigantischste Zieleinlauf, den ich in den fast 4 Jahren meines Sportlerdaseins erleben durfte!
Hamburg hat sehr lange Wechselwege, deshalb werden die in den Ergebnislisten auch extra ausgewiesen, schlagen sich aber trotzdem auf die Gesamtzeit nieder. Diese beträgt bei mir 2:49 und bringt mir den 7. Ak-Platz von 75 und den 57. Gesamtplatz Frauen von 358!
Herz, was willst Du mehr!
Samstag, 5. Juli 2008
Meldung aus Hamburg
Nach einem gemütlichen Morgenlauf in meinem schönen Wald und einem gemeinsamen Frühstück mit meinem Mann bin ich auf nach Hamburg. Dort gabs, neben anschauen des Wettkampfgeländes eine kurze Trainingseinheit im Schwimmbad, mit hoffentlich tauglichen Videoaufnahmen von mir.
Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht im 6-Bettzimmer der Jugendherberge gehts nun auf zu den Sprintwettkampfen und um 15 Uhr die Elite der Herren anfeuern. Freu mich drauf, mal richtig großen Triathlon live zu sehen. Morgen darf ich ja dann selbst auf die Strecke, ich freu mich drauf!
Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht im 6-Bettzimmer der Jugendherberge gehts nun auf zu den Sprintwettkampfen und um 15 Uhr die Elite der Herren anfeuern. Freu mich drauf, mal richtig großen Triathlon live zu sehen. Morgen darf ich ja dann selbst auf die Strecke, ich freu mich drauf!
Donnerstag, 3. Juli 2008
Korrektur-Bild für Uli
Mittwoch, 2. Juli 2008
Kurz aber knackig - Radfahren im Sommerwind
23 Kilometer in 51 min, die Hügel hoch alle auf dem großen Blatt, bis die Oberschenkel brennen. Danach kurz und schnell mit Thommy, meinem Schäferhund angelaufen - und ausspaziert. Ich erkläre hiermit diese Einheit zu meiner Lieblings-Trainingseinheit :o)
Dienstag, 1. Juli 2008
Nix Neues - oder doch?
Eigentlich wollte ich hier gestern noch reinschreiben, daß es nix zum Reinschreiben gibt, weil sich die Tage zwischen den Wettkämpfen doch immer gleich gestalten: Sonntag eine lange Radeinheit, Dienstag Frühschwimmen, Nachmittag Laufen inkl. Intervalle, Mittwoch Rad kurz und knackig mit kurzem Anlaufen, .... und so weiter - siehe letzte Woche.
Dann heute wollte ich zum Laufen vor Hamburg nochmal die Pyranias testen, ein sehr leichter Wettkampfschuh. Bei 28 Grad im Schatten bin ich zum Oderdamm gefahren, um auf diesem wunderbar asphaltierem, ebenen Weg zu laufen. Einlaufen 15 min, dann nach 3 Steigerungen 5 x 1000 m schneller - gut, ich hatte Durst nun nichts zu trinken mit, und die Sonne knallte unerbittlich auf dem Damm - und meinen Kopf. Na macht nichts, denke ich, Tempo egal, einfach schnell laufen - gefühlt schnell laufen jedenfalls. Als ich die Intervalle beendet hatte, war ich nah am verdursten und auch ein merkwürdiger Schmerz stellte sich unter dem linken großen Zeh ein. Verdammt, eine riesige Blase - oh nein, nichts zum Trinken, noch 5 km bis zum Auto - und laufen geht auch nicht mehr... Was tun? Ich nehme mir ein großes Eichenblatt und wickle es um den Zeh. So humpele ich dann (völlig verdurstet) mehr oder weniger zum Auto. Ergebnis: besagter ledierter Fuß und durch die wohl einseitige Belastung Schmerzen im Schienbein auf der anderen Seite. So, Hamburg kann kommen: mit Blasenpflaster und Sportcreme habe ich aber heute Beides im Griff. Was mich freute ist der Blick im Nachhinein auf den Garmin. Ich bin alle 1000er in 4:40 gelaufen - dabei hab ich noch gedacht: ich mach heut mal was langsamer. Also: die Form ist wohl da!
Dann heute wollte ich zum Laufen vor Hamburg nochmal die Pyranias testen, ein sehr leichter Wettkampfschuh. Bei 28 Grad im Schatten bin ich zum Oderdamm gefahren, um auf diesem wunderbar asphaltierem, ebenen Weg zu laufen. Einlaufen 15 min, dann nach 3 Steigerungen 5 x 1000 m schneller - gut, ich hatte Durst nun nichts zu trinken mit, und die Sonne knallte unerbittlich auf dem Damm - und meinen Kopf. Na macht nichts, denke ich, Tempo egal, einfach schnell laufen - gefühlt schnell laufen jedenfalls. Als ich die Intervalle beendet hatte, war ich nah am verdursten und auch ein merkwürdiger Schmerz stellte sich unter dem linken großen Zeh ein. Verdammt, eine riesige Blase - oh nein, nichts zum Trinken, noch 5 km bis zum Auto - und laufen geht auch nicht mehr... Was tun? Ich nehme mir ein großes Eichenblatt und wickle es um den Zeh. So humpele ich dann (völlig verdurstet) mehr oder weniger zum Auto. Ergebnis: besagter ledierter Fuß und durch die wohl einseitige Belastung Schmerzen im Schienbein auf der anderen Seite. So, Hamburg kann kommen: mit Blasenpflaster und Sportcreme habe ich aber heute Beides im Griff. Was mich freute ist der Blick im Nachhinein auf den Garmin. Ich bin alle 1000er in 4:40 gelaufen - dabei hab ich noch gedacht: ich mach heut mal was langsamer. Also: die Form ist wohl da!
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