Donnerstag, 31. Januar 2008

Um 19 Uhr habe ich mich mit Jürgen vor der Schwimmhalle getroffen. Wir haben unsere lockere 8km-Runde gedreht, anschließend in der Schwimmhalle geduscht und dann noch eine Stunde Schwimmtraining absolviert.

Da der Mittwoch lt. Trainingsplan neben dem Lauf nur eine obligatorische Schwimmeinheit von 30 min vorsieht, habe ich mir vorgenommen, an diesem Tag heute und künftig kein Techniktraining zu machen, sondern lediglich Strecke zu schwimmen. So komm ich dann mit dem Lauf zusammen auf eine ordentliche Ausdauerbelastung an diesem Tag.

Das 1000m-Testschwimmen am Freitag ist mir ja wirklich schwer gefallen. Heute ging es locker vom Hocker, so gut, daß ich gleich noch 10 weitere Bahnen ohne auszuruhen hinten drangehangen habe. Somit habe ich meine Grenzen wieder einmal gesprengt und kann jetzt stolz behaupten, daß ich
1250 m Kraulen
kann. Die Zeit spielt noch keine Rolle. Dazu ist ja das Technik- und Sprinttraining an den anderen beiden Schwimmtagen da. Wichtig ist für mich erstmal einzig und allein die Distanz. Denn bis zum ersten Triathlon Anfang Juni ist noch Zeit. Ich bin sehr zuversichtlich.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Das Schwimmtraining am Montag war unspektakulär, aber gut. Insgesamt bin ich 1750 m geschwommen, mit und ohne Pullbuoy, mit Paddels, Sprints, na ja, das ganze Programm eben. Danach bin ich nach über 2 Jahren zu Mc Drive, hab mir nen Gartensalat und nen Mc Rib gegönnt. Cola hab ich die heimische Variante namens "Zero" bevorzugt. Ich habe den Mc Rib ausgesprochen genossen. So muß das sein.

Heute morgen standen dann 1,5 h Rolle auf dem Plan. Das heißt für mich, noch eine halbe Stunde eher aus den Federn, als in der Vorwoche. Weil die Familie noch schläft, war ich wieder mit Hape unterwegs. Dieser wunderte sich sicher schon, wo ich am Wochenende war. Dafür quälte er sich mit Knieproblemen, ließ sich mit dem Auto mitnehmen... ja, zu schnell zu viel gewollt, lieber Hape. Gegen Ende meiner Einheit ist er dann aber doch noch 30 km gewandert. Na bitte, geht doch.

Am Nachmittag hab ich mir dann nach dem Einlaufen 8 x 400 m gegeben. 1:38/1:39/1:35/1:41/1:42/1:39/1:42/1:45

Die letzten zwei Abschnitte hätte ich noch schneller gekonnt. Aufgrund der Dunkelheit konnte ich aber die Zeit nicht einsehen und bin auch nicht an der K***grenze gewesen. Die Intervallzeiten sagen mir, daß ich derzeit einen VO2Max-Wert von 46-48 habe, was in etwa einer HM-Zeit zwischen 1:38 - 1:34 entspricht. Aufgrund der noch jungen Saison bin ich damit absolut zufrieden. Da geht noch was. Das sagt auch der Laufzeitenkalkulator.

Sonntag, 27. Januar 2008

Geliebte, unbekannte Heimat

Den ganzen Tag schon Regenwetter. Die Hoffnung, daß es nachmittags etwas aufklart, habe ich aufgegeben. So zieh ich mir über die Radklamotten den Regenanzug, den ich im letzten Jahr für unsere Alpenwanderung gekauft hatte, aber glücklicherweise nie braucht. Ein paar lange Strümpfe über die Hose, damit sich diese nicht in der Kette verfängt, Wanderschuhe an, eine Mütze und darüber den Helm. Mann, seh ich bescheuert aus. Aber die Gefahr, heute jemandem zu begegnen, der mich erkennen, oder sich vielleicht daran stören könnte, ist äußerst gering, bei dem Sauwetter jagt man nicht mal seinen Hund vor die Tür.

Ich habe die Wälder um meinen Heimatort abgefahren, war an Orten, die ich im Leben nicht gesehen oder von ihrer Existenz gewußt habe. Dabei war ich nie weiter als 10 km von zuhause entfernt. Und ich dachte, ich kenne alles hier, bin alles schon abgelaufen. Natürlich wird man mit dem Rad entdeckungs- und risikofreudiger.

Durch die Wälder ging es also heute mit dem MTB, über Wurzeln, Hügel, Matsch, teils bei Sprühregen, teils bei Niesel, einmal hat auch kurz die Sonne versucht, Oberhand zu gewinnen. Es gelang ihr aber nicht. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit war ich daheim, nach 3 Stunden, "nur" 43 km, und ziemlich kaput. War aber geil!!!!

Meine Wochenbilanz sieht somit folgendermaßen aus:

Lauf 52 km - Rad 127 km - Schwimmen ca. 4,5 km

Samstag, 26. Januar 2008

Tausend Meter und die Liebe auf den ersten Klick!

Gestern war`s also ernst. 1000 m Kraul ohne Pullbuoy mit Zeitnahme. Wat is mir schlecht - so weit bin ich noch niemals ohne Schwimmring geschwommen ... äh gekrault natürlich. Mental war ich eh nicht besonders gut drauf, siehe Nachbarblog - das nimmt mich wirklich etwas mit. Nach 300 m Einschwimmen mit Pullbuoy gings los. Ich möchte jetzt hier nicht jede Bahn beschreiben... es war härter, als ich gedacht habe. Zeit: 30 min. Das ist grottenschlecht und etwa genau so lahm, wie ich bei meiner ersten VD im Bruststil geschwommen bin. Aber gut, das war ja auch nicht Sinn der Sache, heute einen Rekord zu brechen. Jetzt haben wir ne Hausnummer und wissen, woran wir arbeiten müssen. Für meinen ersten durchgelaufenen Kilometer hab ich auch 11 Minuten gebraucht. Also - wird schon! Und: Ich bin 1000 m durchgekrault. Das ist schon ein Grund zur Freude!
Gestern hab ich auch mein Crono abgeholt und heute nun gleich morgens der Blick aus dem Fenster: Trocken isses, warm isses (7°) - aber stürmisch. Ich bin nicht sicher, ob ich mich aufs Tria-Rad trauen soll, zumal ich es ja noch nicht eingeritten habe. Manne spricht mir Mut zu: wenn`s nicht geht, drehst halt um oder rufst an. Dann kannst Du immer noch mit dem MTB durch den Wald. Ok, das ist doch n`Wort. Also - rauf auf das Schmuckstück. Und es war, ja, es war nicht nur Liebe auf den ersten Blick, es war auch Liebe auf den ersten Klick. Damit meine ich das Einklicken der Schuhe in die Pedale. Ich habe mich wirklich von Anfang an sauwohl gefühlt auf dem Rad. Unglaublich. Und eh ich michs versah, hatte ich fast 50km/h drauf.
Wahnsinn, das Rad ist eine Waffe (ja ja, in meinen Händen... andere mögen müde lächeln). Einzig das Liegen in der Aero-Position habe ich mich nur kurz und in windgeschützen Abschnitten getraut. Ist noch wesentlich krasser, als ich es vorher hatte. Aber das wird schon.
Spaß hats gemacht, auch wenn ich die letzten 4 km bergauf und mit Gegen- bzw. seitlich von vorn kommendem Wind mächtig zu kämpfen hatte. Das hat mich geschlaucht, gemerkt hab ich`s dann beim anschließenden Koppellauf. Auch da gilt natürlich für den Läufer wie für den Radfahrer: niemals Rückenwind! 52 km war´ns auf dem Rad, 11 in Laufschuhen! Nun bin ich ziemlich im Eimer! Aber sehr zufrieden!

Freitag, 25. Januar 2008

21 km Lauf standen auf dem Program, zu Viert zogen wir los, um diesmal die Runde entgegengesetzt aufzurollen. Das mochte aber mein "Gewohnheitskörper" nicht so ganz und so passierte es, daß ich auf dem Kopfsteinplasterweg hinter dem Bahnhof ersteinmal die Wegstrecke ausmessen und mich dazu auf die Knie fallen lassen musste. Es tat aber nix weh, deshalb schenkte ich diesem kleinen Vorfall auch keine Bedeutung.

Auf den letzten Kilometern hatte ich dann ein leichtes Ziehen oberhalb des linken Fußes, also da, wo Fuß aufhört und Unterschenkel beginnt. Auch das nahm ich noch nicht so ernst. Als ich mich dann zu Hause aus den Laufsachen pellte, sah ich, daß mein Knie aufgeschlagen war, und nun, wenn ich es so sehe, brennt es natürlich fürchterlich. Auch mit dem Fuß habe ich Probleme, es schmerzt, wenn ich ihn nach oben anziehe. Wahrscheinlich hab ich beim Sturz da etwas überdehnt.

Abwarten, morgen steht erstmal nur Schwimmen auf dem Plan, der nächste Lauf wäre erst Samstag, als Koppeltraining. Ich hoffe, Radfahren wird gehen - nein, ich hoffe, es geht alles wieder am Samstag!

Donnerstag, 24. Januar 2008

Ein durcheinandergewürfelter Trainingstriathlon

Weil heut die Sonne so schön schien und ich mich erst um 19 Uhr zum Laufen verabredet hatte, konnte ich endlich mein neues MTB testen. Knappe Stunde war ich unterwegs, war das ein Vergnügen. Mehr davon nebst Bildern im Nachbarblog.

Am Abend dann 8 km locker gelaufen und anschließend in die Schwimmhalle, nur ne Stunde heute, das reichte zum 500 m Einschwimmen, 250 mit Paddels und ein paar Sprints.

Am Freitag wirds ernst: 1000 m ohne Schwimmärmel nach Zeit. Nur, damit wir eine Ausgangsbasis haben. Ich bin sehr gespannt.

Dienstag, 22. Januar 2008


Heut morgen habe ich mich vor allen Anderen aus dem Bett geschlichen und bin auf die Rolle. Damit ich durch den Krach des lauten Fernsehers keinen beim Schlafen störe, habe ich diesen ausgelassen und mich zusammen mit Hape Kerkeling für eine Stunde auf den Jacobsweg begeben. Hape ist heute, bei seiner ersten Etappe, 27 km gegangen, ich werde wohl so 25 gefahren sein. War ne nette, kurzweilige Begleitung, mach ich wieder. Mit anderen Worten: ich fahre jetzt den Jacobsweg ab.

Heute Nachmittag stehen noch 45 min Lauf an. Je nachdem, was die Anderen vorhaben, werde ich entweder ein wenig Hügeltraining oder einen kleinen TDL machen. Mal schauen, jedenfalls freu ich mich schon auf den Lauf!