Sonntag, 27. Januar 2008

Geliebte, unbekannte Heimat

Den ganzen Tag schon Regenwetter. Die Hoffnung, daß es nachmittags etwas aufklart, habe ich aufgegeben. So zieh ich mir über die Radklamotten den Regenanzug, den ich im letzten Jahr für unsere Alpenwanderung gekauft hatte, aber glücklicherweise nie braucht. Ein paar lange Strümpfe über die Hose, damit sich diese nicht in der Kette verfängt, Wanderschuhe an, eine Mütze und darüber den Helm. Mann, seh ich bescheuert aus. Aber die Gefahr, heute jemandem zu begegnen, der mich erkennen, oder sich vielleicht daran stören könnte, ist äußerst gering, bei dem Sauwetter jagt man nicht mal seinen Hund vor die Tür.

Ich habe die Wälder um meinen Heimatort abgefahren, war an Orten, die ich im Leben nicht gesehen oder von ihrer Existenz gewußt habe. Dabei war ich nie weiter als 10 km von zuhause entfernt. Und ich dachte, ich kenne alles hier, bin alles schon abgelaufen. Natürlich wird man mit dem Rad entdeckungs- und risikofreudiger.

Durch die Wälder ging es also heute mit dem MTB, über Wurzeln, Hügel, Matsch, teils bei Sprühregen, teils bei Niesel, einmal hat auch kurz die Sonne versucht, Oberhand zu gewinnen. Es gelang ihr aber nicht. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit war ich daheim, nach 3 Stunden, "nur" 43 km, und ziemlich kaput. War aber geil!!!!

Meine Wochenbilanz sieht somit folgendermaßen aus:

Lauf 52 km - Rad 127 km - Schwimmen ca. 4,5 km

3 Kommentare:

amandajanus hat gesagt…

Fein Kathrin, dass sind die Kurzberichte, die ich mag. Ich seh dich knüppeln und gucken und genießen, sowohl das Knüppeln als auch das Gucken.
mandy

Anett hat gesagt…

Ich hätte gerne ein Bild von deiner Montur ;-).

Ja, das Wetter war mehr als bescheiden, aber ich bin sogar noch einem Läufer begegnet.

Kathrin hat gesagt…

Nix Foto, es gibt keine Beweisfotos. Da wäre sicher die LInse geplatzt... ;-)